Wilkommen auf dem [SZ] Blog
Mittwoch, 22. Oktober 2008
Will Wright heute zu Gast!
Will Wright ist der Chefdesigner des Studios Maxis und zeichnet sich für einige der populärsten Computerspiele der Welt verantwortlich, wie zum Beispiel SimCity und Die Sims. Spore ist für PC und Mac, sowie Nintendo DS und das Handy erhältlich.
Sonntag, 8. Juni 2008
30 coole Retro-Spiele im Flash-Format
| In diesem Special präsentieren wir Ihnen 30 Retro-Spiele, die Ihnen so manche Pause am Computer versüßen werden. Die meisten unserer ausgewählten Spiele kennen Sie bestimmt aus früheren Zeiten. |
| Flash-Spiele haben einen großen Vorteil: Sie müssen das Spiel nicht erst lange installieren oder gar ein Handbuch schmökern. Öffnen Sie einfach Ihren Browser und schon kann es losgehen. Wir stellen Ihnen 30 coole Retro-Spiele vor, die im Flash-Format realisiert wurden und nun für stundenlangen Spaß am PC sorgen. |
| Unsere Games zeichnen Sie durch ihre einfache Spielsteuerung oder schlicht durch den Spielspaß aus, den sie zu bieten haben. |
| Kennen Sie beispielsweise noch Wings of Fury, Sokoban, Space Invaders, Frogger, Street Fighter oder Duck Hunt? Was in den 80er Jahren gut war, kann heute im Flash-Format auch noch jede Menge Spaß machen! Wir stellen Ihnen unsere ausgewählten Spiele in unserer Galerie nicht nur ausführlich vor, sondern erläutern Ihnen zudem auch die Steuerung und geben Ihnen erste Tipps für den schnellen Einstieg ins jeweilige Spiel. |
| Duck Hunt |
| Der Shooter-Klassiker Duck Hunt kehrt zurück! Insgesamt stehen Ihnen pro Runde drei Schuss zur Verfügung, um die Enten zu erlegen. Schaffen Sie dies nicht, werden Sie von Ihrem treuen Freund ausgelacht. Doch es gibt auch einen Rachemodus: Im Menu können Sie unter Game D mit einem Maschinengewehr auf Hunde schießen. |
| Steuerung: Während des Spiels brauchen Sie nur Ihre Maus. Sobald Sie Klicken, wird ein Schuss abgegeben. |
| Link zum Spiel |
| Wings of Fury |
| Wings of Fury ist ein Amiga-Remake des gleichnamigen Ballerspiels aus den späten 80er Jahren. Ziel des Spiels ist die Zerstörung japanischer Landstriche. Sie schlüpfen dabei in die Rolle eines US-Kriegsbomber-Piloten. |
| Steuerung: An die Steuerung des Fliegers muss man sich erstmal gewöhnen. Uber die Pfeiltasten lenken Sie den Flieger über das Schlachtfeld. Mit der A-Taste wird das Maschinengewehr abgefeuert. Mit der Y-Taste werfen Sie Raketen ab und mit der C-Taste wechseln Sie Ihre Waffen. |
| Link zum Spiel |
| Xenocrate 2 |
| Das Spiel ist ein typischer Flash-Arkanoid-Clon. Halten Sie die Kugel im Spiel und zerstören Sie die bunten Blöcke. So sammeln Sie Punkte. Ab und zu fallen einzelne Extras in Form von Kapseln auf Sie herab. Diese können Sie einsammeln. Aber Vorsicht: Nicht jede Kapsel ist mit einer positiven Überraschung versehen. |
| Steuerung: Sie brauchen zum steuern der Plattform nur Ihre Maus. |
| Link zum Spiel |
Flash-Spiel nimmt World of Warcraft aufs Korn
| Wenn im Online-Rollenspiel World of Warcraft mal etwas schief läuft, ist ein "WTF!?" (jugendfrei übersetzt etwa "Was zum Teufel!?") schnell in den Chat getippt. Auf "WTF!?" haben einige Entwickler auch eine Flash-Version von World of Warcraft getauft, die das Vorbild ordentlich auf die Schippe nimmt. |
| "WTF?!" versteht sich als ein Flash-basiertes Rollenspiel, das von World of Warcraft inspiriert worden ist. Wer das Original kennt und das Flash-Spiel zum ersten Mal startet, der fühlt sich auch sofort heimisch. Die gesamte Oberfläche inklusive des Anmelde-Bildschirms gleichen dem Aussehen von World of Warcraft. Im eigentlichen Flash-Spiel ist aber keine 3D-Grafik zu bewundern, sondern das Geschehen wird von der seitlichen Perspektive gezeigt. |
| Statt nach Azeroth verschlägt es die Spieler von "WTF?!" nach Azimuth. Ein fertiges Spiel darf nicht erwartet werden. Vielmehr handelt es sich bis jetzt um eine spielbare Demo-Version, die einige Zonen, ein paar Questgeber und viel Humor bietet. "WTF?!" soll nur einen Ausblick darauf geben, was mit der eigens dafür programmierten Spiele-Engine möglich ist. |
| WTF - Spielansicht |
| Bei Spielstart hat man die Auswahl zwischen zwei Level-1-Charaktern: Einer Blutelfen-Priesterin und einem Schurken-Gnom. Das Flash-Spiel benötigt einige Zeit zum Laden. Anschließend wird man bereits vom ersten Quest-Geber begrüßt. Ganz so wie in der World-of-Warcraft-Welt. Vom Quest-Geber erhält man ein Schwert und den Auftrag ein paar Schweine zu töten. Auch hier gleichen die komplette Oberfläche und Spielelemente dem Original-Online-Rollenspiel. So kann mit der Taste "L" das Quest-Tagebuch und mit der Taste "B" das Inventar geöffnet werden. |
| Kaum hat man das Schwert in die Hand genommen (und in die Zahlenleiste gezogen), kann die Schweinejagd losgehen. Gegenwehr ist keine zu erwarten: Die Schweine reagieren auf die Schwerthiebe nur mit einem "Oink?". Ist die Aufgabe erledigt, erhält man vom Quest-Geber die Aufgabe, rebellierende Menschen wieder in Schafe zu verwandeln. Die Schafe hatte ein "Mr. Marx" mit schwarzer Magie verwandelt. Dieser Marx wiederum, bezeichnet den Start-Questgeber als Kapitalisten und gibt dem Spieler neue Aufgaben. |
| "WTF?!" mag zwar kein fertiges Spiel sein, versprüht aber jetzt schon einen witzigen Charme, den insbesondere Kenner des Original-Spiels zu würdigen wissen werden. Eine (Flash-)technisch gelungene Leistung ist WTF?! ebenfalls. |
Donnerstag, 14. Februar 2008
Will Wright´s Spore erscheint am 5. September
"Das Warten ist bald vorbei", sagte Maxis-Chefdesigner Will Wright, der als Entwickler von Simcity, Die Sims und Die Sims2 zu den besten Spieledesigner überhaupt gehört. Derzeit, so Wright, sei das Spore-Team mit dem Feinschliff für das Spiel beschäftigt. Das Spiel wird zeitgleich für den PC, Mac, Nintendo DS und Handys erscheinen. Spore wird dem Spieler die Möglichkeit bieten, von Grund auf ein Universum zu kreieren. In diesem Universum kann sich der Spieler um die Bildung von Lebewesen kümmern und Zivilisationen gründen. Dabei soll es der Fantasie des Spielers überlassen sein, wie die Kreaturen aussehen und welche Möglichkeiten sie zur Weiterentwicklung haben. Über das Internet wird es möglich sein, die Lebewesen aus dem eigenen Universum mit den Lebewesen der Universen anderer Spieler auszutauschen. |
Quelle: PC Welt.de
Artikelbewertung:
Mass Effect offiziell für PC angekündigt
Das von Bioware entwickelte Mass Effect soll bereits im Mai 2008 für den PC erscheinen. Bioware hatte sich in der Vergangenheit unter Rollenspiel-Fans einen Namen mit den Spielen der Baldur-Gates-Reihe, Neverwinter Nights, Jade Empire und Star Wars: Knights of the Old Republic gemacht. Im November 2007 war mit Mass Effect das jüngste Werk der Entwicklerschmiede erschienen. Dabei handelt es sich um ein Science-Fiction-Rollenspiel, welches bei den Spieletestern hohe Wertungen kassieren konnte, aber auch für den teilweise etwas unfertigen Eindruck kritisiert wurde.
Immerhin bleibt Bioware nun etwas mehr Zeit für die PC-Version, die laut Mitteilung von EA an Investoren extra für den PC re-designt wird.
So wird Mass Effect für den PC unter anderem die Steuerung für den PC angepasst und dem Spiel werden neue, hochauflösende Texturen spendiert. Zusätzlich können Spieler Spezialfähigkeiten der Figuren auf Hot-Keys ablegen, wodurch es möglich sein wird, das Spiel auch mehr Action-orientiert zu spielen. Hinzu kommen eine überarbeitete Oberfläche und ein neues Entschlüsselungs-Minispiel.
Zuletzt war Mass Effect in den US-Medien für kurze Zeit in die Kritik geraten, nachdem ein Fernsehsender eine Sendung ausgestrahlt hatte, in der eine Psychologin die im Spiel vorkommenden Sex-Szenen als "Hauptbestandteil des Spiels" bezeichnet hatte. Nach massiver Kritik aus der Spielergemeinde, EA und den Entwicklern räumte die Psychologin ein, vor Ausstrahlung der Sendung das Spiel nicht gespielt zu haben und entschuldigte sich für ihre falsche Einschätzung des Spiels.
Quelle: PC Welt.de
Artikelbewertung:
Verbot von Online-Glücksspiel kostet US-Fiskus Milliarden
| Das US-Finanzamt würde in den nächsten zehn Jahren auf bis zu 33,9 Milliarden Dollar verzichten müssen, sollte Online-Gambling tatsächlich verboten werden. |
| "Im Internet geht der soziale Kontrolleffekt vollkommen verloren, der zumindest in Spielhallen gegenüber Jugendlichen noch vorhanden ist. Die Anonymität im Netz birgt natürlich große Gefahren", verteidigt Ilona Füchtenschnieder, Sprecherin des Fachverbands Glücksspielsucht, im Gespräch mit pressetext ein derartiges Verbot. "Online-Glücksspiel ist in Deutschland grundsätzlich verboten. Anbieter sehen aber enorme Geschäftsmöglichkeiten und lassen nichts unversucht, diese zu nutzen", heißt es von der Expertin. Ein besonderes Problem dürften Pokerplattformen im Internet darstellen. "Teilweise kooperieren diese mit zugelassenen Casinos, wodurch sie den Anschein nach Legalität erhalten", verweist Füchtenschnieder auf bestehende Gesetzeslücken. Eine zusätzliche Genehmigung von Sportwetten würde der US-Finanz insgesamt sogar knapp 43 Mrd. Dollar bringen. Dieses Ergebnis errechnet das Unternehmensberatungs- und Wirtschaftsprüfungsinstitut Price Waterhouse Coopers anhand zwei verschiedener Basisansätze. Eine Lizenzierung, Regulierung und Versteuerung von Online-Gambling nur in jenen US-Bundesstaaten, in denen derzeit auch herkömmliche Casinos zugelassen sind, würde Mehreinnahmen von immerhin 17,6 Mrd. Dollar bedeuten. In zehn verschiedenen US-Staaten, darunter New York, Washington und New Jersey, ist Online-Glücksspiel unter Strafe verboten. Der Gesetzesentwurf HR2046 - der "Internet Gambling Regulation and Enforcement Act of 2007" - vorgelegt von dem Kongressabgeordneten Barney Frank, sieht eine regulierte Lizenzvergabe von Online-Casinos zumindest in jenen Staaten vor, in denen physische Casinos vorhanden sind. In dem zweiten Ansatz auf Basis eines Entwurfs (HR2607) vom Kongressabgeordneten Jim McDermott ist eine pauschalierte Besteuerung von zwei Prozent vorgesehen. "Hierzulande sind die Einnahmen aus der Glücksspielsteuer ohnehin schon höher als zum Beispiel aus der Alkoholsteuer", betont Füchtenschnieder die Suchtgefahr. Die Schätzungen zur Anzahl von Spielsüchtigen in Deutschland würden variieren. "Wir gehen in der Altersgruppe der 18- bis 65-Jährigen von einer Suchtrate um 0,5 Prozent, also mindestens 250.000 Personen aus, vermutlich sind es aber wesentlich mehr. Die Dunkelziffer dürfte darüber hinaus noch bedeutend höher liegen", so Füchtenschnieder. |
| Quelle: PC Welt.de | Artikelbewertung: |
Multitouch-Alternative zum Display des iPhones
| Mit Stantum tritt ein weiterer Hersteller von Multitouch-Displays in den Handymarkt ein. Das französische Unternehmen produzierte bislang Panels für den medizinischen Bereich und den Unterhaltungssektor, sieht aber durch den Erfolg des iPhones einen Bedarf im Mobilfunkbereich. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona zeigt der Display-Hersteller einen 3,5 Zoll großen Prototypen, der mehrere Eingaben gleichzeitig verarbeiten kann. Das Display mit dem Namen PMatrix ist im Unterschied zu dem iPhone-Touchscreen druckempfindlich. Apple nutzt für sein Mobiltelefon, wie auch für den Medienplayer iPod Touch, ein kapazitives Display, das jedoch nur mit Fingern bedient werden kann. Stantums Display erlaubt dazu die Bedienung mit dem Stylus, was weitere Möglichkeiten der Eingabe wie Handschriftenerkennung oder Zeichenprogramme bietet. Dennoch soll der PMatrix-Touchscreen genauso reaktiv sein, wie das Display des iPhones. Stantum bietet das Display auf OEM-Basis oder in Lizenz zum Nachbau an. Ob sich ein Hersteller findet, der die Technologie in seine Geräte einbaut, werden wir erst im Laufe des Jahres erfahren. |
| Quelle: PC Welt.de |
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Freitag, 18. Januar 2008
Das Ende des PCs?
| Deutschland ist der letzte Markt der Welt, in dem PC-Spiele wichtiger sind als Konsolenspiele. Auch hier hat der Umbruch begonnen: Der PC verliert als Spielgerät an Boden, da er umständlich, unberechenbar und teuer ist. |
Weltweit dominieren Konsolen die Spielemärkte. Nur hierzulande nicht - zumindest noch nicht. Seit einigen Jahren hat der Strukturwandel auch bei uns begonnen. Mehr als 44 Millionen Computer- und Videospiele im Wert von über einer Milliarde Euro haben die Deutschen 2006 gekauft, 8 Prozent mehr als im Jahr davor. Davon entfällt nach wie vor der Löwenanteil auf PCSpiele: 652 Millionen Euro (58%). Der PC als Spieleplattform profitiert vom Marktwachstum allerdings nicht. Im Gegenteil, 2006 waren die Stückzahlen zum ersten Mal rückläufig. 400.000 PC, Spiele weniger wollten die Deutschen haben, dafür 3,8 Millionen Konsolenspiele mehr. Die Gewichtsverschiebung wird sich fortsetzen, denn der PC ist nicht mehr die Leitplattform für Spiele, die er mehr als ein Jahrzehnt lang war. Während der Personalcomputer trotz immensen Leistungswachstums mit jeder neuen Hardware- und Windows- Generation um sich selbst kreist, sind die Konsolen in den letzten Jahren schlagkräftiger, vielseitiger und attraktiver geworden - und haben alle großen Spieleentwickler eingefangen. |
| Wo die Spiele sind? |
Ubisoft hat elf große Projekte in Arbeit, davon immerhin sechs PC-Spiele - aber die Hälfte davon sind Konsolenumsetzungen, die wie etwa die Action-Hoffnung Assassin’s Creed erst mit monatelanger Verspätung ihren Weg auf den Computer schaffen. Traditionelle PC-Studios entwickeln mittlerweile für Konsolen, etwa Ensemble (Age of Empires), die nun Halo Wars für die Xbox 360 programmieren. Die Rollenspiel- Spezialisten von Bioware sind schon mit Knights of the Old Republic (2003) dem PC untreu geworden, gerade sorgt das mit großer Spannung erwartete Mass Effect für Furore - offiziell erstmal ausschließlich auf der Xbox 360. Wenn sich Entwickler exklusiv an eine (Konsolen-)Plattform binden, ist das für beide Seiten attraktiv. Sony & Co bekommen ein starkes Spiel, das neugierige Spieler zu ihrer Konsole zieht. Im Gegenzug darf das Studio im sicheren Hafen arbeiten, bequem und lukrativ. "Entwickler von Exklusivtiteln erhalten von uns die bestmögliche Unterstützung, um die Hardware technisch voll auszureizen", sagt der Microsoft- Sprecher Felix Petzel. Das wirkt doppelt verlockend, wenn man sich die Alternative vor Augen führt: ein PC-Programm für Hunderte der wichtigsten Hardware- Kombinationen durchzutesten und anzupassen. Die Mühe erscheint immer weniger lohnend, seit die Märkte schrumpfen. Vor zehn Jahren galt ein PC-Spiel in Deutschland ab 100.000 verkauften Exemplaren als großer Erfolg. Inzwischen genügen 50.000 Exemplare. Und selbst diese Latte überspringen vermeintliche Top-Titel nicht mehr. Das hochgelobte Company of Heroes verkaufte sich bislang ungefähr 25.000 Mal, das Echtzeit-Meisterwerk World in Conflict wollten in den ersten zwei Monaten nicht mal 10.000 Leute haben. Der Xbox-360-Shooter Halo 3 kam in Deutschland im gleichen Zeitraum auf 91.000 Exemplare. Andererseits zeigen Beispiele wie Bioshock klar das nach wie vor herrschende Kräfteverhältnis in Deutschland: Rund 63.000 Stück setzte der Shooter-Hit hierzulande auf dem PC um, die inhaltlich identische Konsolenfassung wollten nur 22.000 Spieler haben. |
| Woran liegt es? |
Der Daddelkasten am HD-Fernseher gehört in jungen Haushalten zum guten Ton. "Die PC-Spieleerfahrung kann mit dem großen Fernseher, den Heimkino- Lautsprechern und der bequemen Couch im Wohnzimmer einfach nicht mithalten", vermutet Scott Miller, der Gründer von 3D Realms (Prey). Dazu kommt, dass die Spielgeräte der aktuellen Generation keine einsamen Kinderspielzeuge mehr sind, sondern vernetzte, immer flexiblere Unterhaltungszentren. "Die traditionellen Vorurteile gegenüber Konsolen entbehren heutzutage jeder Grundlage", sagt Felix Petzel. Seit sich Playstation 3, Xbox 360 und Nintendo Wii von Haus aus über Funk mit dem Internet verbinden, taugen sie für weltweite Multiplayer-Partien genauso wie für das schnelle Herunterladen neuer Inhalte, Demos oder ganzer Spiele. Die fehlende Tastatur kompensieren Konsolenkäufer inzwischen durch Headsets und Sprachübertragung, die eingetippte Chat-Nachrichten überflüssig macht - oder sie rüsten aus einem üppig wachsenden Zubehörmarkt nach. Und Spielegenres, die bislang als Domäne des PCs galten, drängen massiv auf den PC; nach den Shootern jüngst die Echtzeit-Strategie mit Command & Conquer 3 oder den kommenden Titeln Halo Wars und EndWar. Der Plattformsprung tut den Genres oft sogar gut. Denn für die neue Hardware müssen Spielkonzepte überdacht und innovativ verändert werden. Die klassischen Lebenspunkte in Shootern zum Beispiel ersetzte Halo 2 durch einen regenerierenden Schild, um auch den Spielern eine faire Chance zu geben, die mit der Controller-Steuerung Schwierigkeiten hatten. Mittlerweile ist das Heilsystem Action-Standard. Und weil sich große Truppenmassen mit dem G amepad nur schlecht steuern lassen, wird das Kriegsspiel EndWar auf Sprachsteuerung per Headset setzen. "Bataillon Rot, greift links an!" - dem Generals-Gefühl dürften solche gebellten Befehle wohl gut tun, sofern sie denn funktionieren. |
| Die Probleme des PCs! |
Komfort: PC-Besitzer können nur davon träumen, eine DVD einzulegen und loszuspielen. Erst muss das Programm installiert werden, dazu am besten aktuelle Treiber, DirectX, OpenAL, vielleicht noch der Acrobat Reader fürs digitale Handbuch. Wer Windows nicht beherrscht, kommt sowieso nicht weit. Und nach dem Spielstart? Erst mal ins Optionsmenü, um die Grafikeinstellungen an die Hardware anzupassen, Neustarts inklusive. "Als erfahrener Anwender vergisst man leicht, was für eine albtraumhaft mühsame Plattform der PC mit seinen Treiberfragen, Vista-Problemen und Kompatibilitätsärgernissen für Anfänger ist", erinnert der 3D-Realms-Mann Scott Miller. Zuverlässigkeit: Wie gut ein Spiel läuft, hängt direkt von der Hardware ab, die im PC steckt. Für PC-Spieler gibt es keinerlei Sicherheit, dass ein gekauftes Programm auf ihrem System auch optimal funktioniert. Selbst auf hochwertigen Grafikkarten oder Prozessoren kann es zu Problemen kommen, wenn die Treiber nicht aktuell sind oder die Software schlecht optimiert wurde. Auch der Kopierschutz zickt mitunter oder verweigert in extremen Fällen sogar den Start. Programmqualität: Auf dem PC sind Produkte mit kleineren und größeren Fehlern nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel. Erfahrene Käufer rechnen wie selbstverständlich damit, ihr Spiel nach dem Kauf erst einmal zu patchen. Moderne Programme erledigen das gleich selbst: Beim Start verbinden sie sich als erste Amtshandlung mit dem Hersteller- Server, um nachzusehen, ob es neue Fehlerlösungen gibt. Durchaus, die Spieleindustrie macht Fortschritte dabei, den Missstand komfortabler zu verwalten; jedoch keine dabei, ihn zu beheben. Raubkopien: Hersteller wie Kunden leiden am PC gleichermaßen darunter, dass Softwareklau als Kavaliersdelikt gilt. Kein Kopierschutz hat es bisher geschafft, ein Spiel vor illegaler Verbreitung zu schützen. Ehrliche Käufer zu vergrätzen, das gelingt den legitimen, aber oft aufdringlichen Sicherungsmaßnahmen dagegen immer wieder. Nachdem jüngst eine geknackte Version des Ego-Shooters Crysis in den Tauschbörsen auftauchte, halbierte Electronic Arts seine internen Prognosen für die angepeilten Verkaufszahlen. Im Klartext: Publisher rechnen damit, durch Raubkopien die Hälfte ihres PCUmsatzes zu verlieren. |
| Hardware-Spirale / Kostenfrage |
Noch immer verdoppelt sich die Rechenleistung nach Moores Gesetz rund alle 18 Monate. Die Spiele wachsen mit; auch deshalb, weil Entwickler kaum Druck haben, ihre Routinen zu optimieren. Wenn’s heute nicht vernünftig läuft, dann eben in einem Jahr - das Leistungswachstum wird’s schon richten. So entsteht ein Wettrennen zwischen Software und Hardwareherstellern, welches das Tempo befeuert. "Der Spiele- PC treibt seit jeher die Weiterentwicklung der Hardware-Komponenten an. PC-Spieler brauchen die schnellsten Grafikkarten und CPUs, den größten Speicher und Festplatten. Spiele werden immer realistischer und nutzen die Vorzüge von High-End-Hardware", beschreibt der Nvidia-Sprecher Jens Neuschäfer. Nur: Die tollen Teile sind teuer. "Zwar wird die Hardware stetig leistungsfähiger, allerdings erreichen die Hochleistungsrechner in der Regel nur die Core Gamer, denn die Plattform kostet im High-End-Bereich sehr viel", erläutert Olaf Wolters vom Branchenverband BIU. Deshalb wird die Kundenschicht immer dünner, je mehr Leistung ein Spiel voraussetzt. Denn das Gros der PC-Besitzer verfügt nicht über das Geld, um regelmäßig neue Bauteile einzukaufen. Sie fallen aus dem Raster der Spieleentwickler. Deren Dilemma fasst Scott Miller zusammen: "Wenn dein PC-Spiel bei einer breiten Spielerschaft laufen soll, wird es schlechter aussehen als auf neuesten Konsolen. Soll es dagegen grafische Maßstäbe setzen, dann schließt es 70% der PC-Spieler aus." Die Kostenfrage Jede Konsolengeneration hat dagegen einen Lebenszyklus von im Schnitt fünf Jahren. Und gegen Ende hin werden die Spiele erfahrungsgemäß immer besser, weil die Entwickler die starren Systeme bis ins Letzte ausreizen. Das gewichtigste Argument der Konsolenhersteller ist aber: Man zahlt in diesen fünf Jahren nur einmal für das System, und zwar einen Bruchteil der Kosten für einen PC. 250 Euro kostet aktuell eine Nintendo Wii, 280 Euro die Basisversion der Xbox 360, 400 Euro die Playstation 3. Ein Spiele-PC, der auch in einem Jahr noch leistungsstark sein soll, schlägt zum Mindesten mit 1.000 Euro zu Buche. "Verglichen mit den Kosten eines spieletauglichen PCs sind die Anschaffungskosten für eine Xbox 360 geradezu minimal", trommelt der Microsoft- Mann Felix Petzel. Die Vergleichsrechnung geht freilich nicht ganz auf. Denn die meisten Menschen schaffen sich den PC sowieso als Arbeitsgerät an. Die Spieletauglichkeit wird dann obendrauf bezahlt und macht nur noch rund die Hälfte des Gesamtpreises aus. Zudem lassen die aktuellen Konsolen nur dann ihre Muskeln spielen, wenn sie an einen passenden HD-Fernseher gestöpselt werden. Gute Qualität beginnt dort derzeit bei rund 700 Euro. Die günstigen Hardwarepreise holen die Konsolenhersteller bei den Spielen wieder rein: Neue Spiele kosten im Schnitt zehn Euro mehr und sinken wesentlich langsamer im Preis als auf dem PC. |
| Wirklichkeit und Wunsch |
Nur rund ein Viertel aller deutschen PC-Käufer legt laut des Marktforschungsinstituts Allensbacher Wert darauf, dass die neue Maschine auch spieletauglich ist. Auf 22 Millionen deutschen PCs wird überhaupt nicht gespielt. Auf dem beachtlichen Rest von 13 Millionen dürfte zum Großteil deshalb gedaddelt werden, weil das Gerät das nun mal kann: für Word gekauft, für Minesweeper benutzt. Die Mentalität ändert sich. Vor allem die junge Generation, für die digitales Spielen selbstverständlich zur Freizeit gehört, will nicht mehr auf dem Arbeitstraktor in die Stadt fahren, sondern im schicken Schlitten - also auf Konsolen spielen statt auf dem PC. Die Marktforscher von Allensbacher fragen die Deutschen jährlich, ob sie planen, einen neuen Spiele-PC oder eine neue Konsole anzuschaffen. Mittlerweile liegen beide Werte gleich hoch: 13% der Befragten wollen einen spieletauglichen PC, genauso viele eine Playstation & Co. Bei Jugendlichen von 10 bis 19 Jahren spielt bereits die Hälfte überwiegend Konsole. Gelockt werden sie, neben dem Preis, auch von originellen Spielen wie dem Gitarren- Simulator Guitar Hero, neben dessen Coolness der PC für manche mausgrau aussieht. Innovationskraft fehlt "Keine andere Plattform hat so viel Innovation hervorgebracht wie der PC", schwärmt Scott Miller von 3D Realms. Das war mal so. Während der Heimcomputer hauptsächlich mit sperrigen Aufgüssen wie Windows Vista oder DirectX10 von sich gähnen macht, gelingt den Konsolen in letzter Zeit ein Innovations-Coup nach dem anderen. Eine originelle Bewegungssteuerung, die Fuchteln zum Familienspaß erhebt? Macht die Nintendo Wii zum Riesenerfolg. Ein spielübergreifendes Punktesystem namens Gamerscore und motivierende Achievement- Herausforderungen? Fesselt Xbox-360-Spieler an ihre Konsole. Den Boom der Blu-ray-Datenträger bei Filmen? Hat die Playstation 3 ausgelöst. Einen integrierten Online-Kaufmarkt für kultige Kleinspiele? Bietet inzwischen jede der drei großen Konsolen und erschließt damit clever neue Kundenkreise, von Ehefrauen bis zum Opa. All das wäre am PC technisch seit langer Zeit machbar, teils ist es auch probiert worden. Aber während jede Konsole von einem starken Hersteller auf Kurs gehalten wird, fühlt sich für den PC niemand zentral verantwortlich. Dabei hat der Heimcomputer nichts dringender nötig als eine ordnende Instanz, die das Kleinklein der Systeme ausmistet und verbindliche Standards schafft. |
| Die Microsoft-Ente |
Das mit viel Tamtam angekündigte Qualitätssiegel "Games for Windows" erfüllt bislang keine der in es gesetzten Erwartungen: Spiele sollen das "Games for Windows"-Logo nur dann tragen dürfen, wenn sie von Microsoft auf Fehlerfreiheit getestet wurden. Das ist bislang Wunschdenken. Selbst großflächig verbuggte Spiele wie The Witcher (rund 200 Korrekturen allein im ersten Patch am Erscheinungstag) schmücken sich mit dem offiziellen Schriftzug. Eine Leistungszahl auf der Packung soll Besitzern von Windows Vista auf einen Blick sagen, ob das Spiel auf ihrem System gut läuft. Die Angabe ist so unzuverlässig, dass alle Spielhersteller sie weglassen. "Games for Windows"-Spiele laufen unter allen Vista-Versionen und lassen sich einfach installieren. Das ist löblich - sollte bei modernen Spielen aber selbstverständlich sein. The Witcher kämpft unter Vista trotzdem mit häufigen Abstürzen. Microsofts eigene Begeisterung für Games for Windows ist denn auch merklich abgekühlt. Seit der Ankündigung herrscht Stille um das Programm. Dabei ist die Grundidee richtig: Eine übergeordnete Instanz müsste PC-Spiele auf Qualität und Kompatibilität hin abklopfen. Microsoft scheut nicht nur den finanziellen und logistischen Aufwand, der zu einem so umfangreichen Testprogramm gehört. Vor allem fehlt der Wille, sich gegen die großen Hersteller durchzusetzen. Denn denen ist die externe Gängelei nicht willkommen. Auf den Konsolen lassen sich Microsoft, Sony & Co ihre Qualitätskontrolle nicht nur saftig bezahlen, sie reden auch bei Designentscheidungen mit. Zudem verzögert die Prüfung den Erscheinungstermin. Solange das "Games for Windows"-Gütesiegel nicht ein eindeutiger Verkaufsvorteil ist, dürften die meisten Spielehersteller keinen Grund dafür sehen, freiwillig teurer und langsamer als die Konkurrenz zu sein. |
| Hoffnung DirectX 10 |
Wenn Spielehersteller nur noch eine Standardkonfiguration austesten müssten statt vieler Hunderte, entfiele eine der derzeit höchsten Entwicklungshürden. Und Spieler könnten sich sicher sein, dass Crysis und Co bei ihnen laufen - wenn auch vielleicht mit automatisch heruntergedrehten Grafikdetails. Eine solche Vereinheitlichung ist nicht in Sicht. Aber es gibt Bemühungen, die in die richtige Richtung weisen. Große Hoffnungen ruhen derzeit vor allem auf DirectX 10, der einheitlichen Grafikschnittstelle von Windows Vista. "DirectX10 erleichtert das Programmieren für verschiedene PC- Konfigurationen", erläutert Jens Neuschäfer. Denn DirectX- 10-Grafikkarten müssen Mindeststandards erfüllen, auf die sich alle Spielehersteller verlassen können. Das entschlackt die Kompatibilitätsprüfungen deutlich. Wer als Spieler DirectX 10 nutzen will, muss freilich erst einmal aufrüsten. Denn dafür sind sowohl eine moderne Grafikkarte als auch Windows Vista notwendig. Beides zusammen kostet derzeit mindestens 200 Euro - da ist’s auch nicht mehr weit bis zur Konsole. Zudem steht im Frühjahr 2008 schon der nächste Standard an, DirectX 10.1. Aktuelle DirectX-10-Grafikkarten werden zu diesem nicht kompatibel sein. |
| Ganz unten, ganz oben |
"Nvidia hat DirectX-10-Unterstützung in viele neue Spiele wie zum Beispiel Crysis, Hellgate: London oder World in Conflict gebracht", beschreibt Jens Neuschäfer die Erfolge des Programms. Nur: Der großen Mehrheit der Nutzer von DirectX9-Grafikkarten bringt das gar nichts. Stattdessen ist das Signal deutlich: Kauft euch neue Hardware! Nicht umsonst haben immer mehr genervte Anwender das Gefühl, ein dubioses Kartell aus Hardware-, Betriebssystemund Spieleherstellern wolle ihnen regelmäßige Aufrüstung aufzwingen. Der Weg aus dem Hamsterrad führt deshalb nicht über teure Hightech-Komponenten, glaubt der Branchenmann Olaf Wolters, sondern über Massentauglichkeit und Komfort: "Die Industrie sollte über günstige Komplettsysteme nachdenken und bei der Bedienbarkeit auf die Entwicklung im Konsolenbereich schauen. Einfachere Handhabung ist der Schlüssel zu neuen Zielgruppen." |
Es ist dieses vernachlässigte Segment, aus dem die Konsolen massiv Kundschaft abziehen. Wer ernsthaft spielen will, ohne sich mit Technik auseinanderzusetzen, dem bleibt kaum noch eine andere Wahl als Konsolen. Selbst klassische deutsche Hits wie die Anno- oder die Siedler-Serie, die traditionell diese Mittelschicht der interessierten Laien ansprechen, setzen in ihren neuesten Versionen so leistungsstarke Systeme voraus, dass viele alte Fans von vornherein ausgeschlossen bleiben. |
| Die Zukunft |
Genre-Spezialisierung: Tastatur und Maus sind für einige Arten des Spielens ein so elementarer Vorteil, dass sie den PC für bestimmte Genres nach wie vor zur Plattform der Wahl machen. Dazu gehören neben den Ego- Shootern und der Echtzeit-Strategie vor allem die boomenden Online- Rollenspiele. Deren komplexe Steuerung mit zahlreichen Tastenkürzeln und der Tipplastigkeit bei Unterhaltungen haben bislang den Sprung auf die Konsole verhindert. Zudem werden Online-Rollenspiele stark von Spielergemeinschaften getragen, die sich im offenen Internet wesentlich besser organisieren können als in den geschlossenen Angeboten der Konsolen. Auch klicklastige Adventures und anspruchsvolle Simulationen wie der Flight Simulator dürften die Domäne des PCs bleiben. Technologieführer: Technische Innovation beginnt in der Regel auf dem PC, weil sich die Leistung neuer Komponenten im Jahrestakt steigert. "Wir haben Crysis für den PC entwickelt, weil uns klar war, dass aktuelle PCs den Konsolen technisch überlegen sein werden, wenn das Spiel erscheint", sagt Cevat Yerli von Crytek, deren fulminanten Ego-Shooter Crysis es ausschließlich für den PC gibt. "Der Arbeitsspeicher des PCs erlaubt Welten, die auf Konsolen in dieser Art und Weise nicht möglich sind. Konsolen bräuchten viermal mehr Speicher, damit Crysis direkt umzusetzen wäre", sagt Yerli. Und stichelt: "Die aktuelle Konsolengeneration ist nicht ausbalanciert. Im Vergleich zur Grafik- und Rechenleistung ist der Speicher die Achillesferse der Maschinen." Allerdings führt auch für Crytek kein Weg mehr am Konsolenmarkt vorbei, der international schlicht zu wichtig ist. "Wir arbeiten an der CryEngine 2 für die Konsolen, für Xbox 360 und Playstation 3", sagt Yerli. "Konsolenspiele mit CryEngine 2 wird es innerhalb der nächsten 18 Monate geben." Gelegenheitsspiele: PCs bleiben auch weiterhin ein fester Bestandteil der meisten Büros und Haushalte. Diese Verfügbarkeit macht sie zum attraktiven Spielgefährten für Arbeitspausen. "Der PC erlaubt seinem Benutzer, schnell mal ein Spielchen einzuschieben, ohne den Schreibtisch verlassen zu müssen", sagt Greg Canessa von Popcap, einem der führenden Entwickler für Zwischendurch- Spiele. "Der Trend zu Casual Games [einfachen, kurzweiligen Spielen, Anm. d. Red.] wird sich fortsetzen, vornehmlich im Internet und auch auf der PCPlattform", glaubt Olaf Wolters. Allerdings wachsen mobile Geräte wie tragbare Konsolen und Handys in diesem Feld zur massiven Konkurrenz heran. Kreativplattform: "Der PC ist entscheidend für das Wachstum der gesamten Spielebranche, denn er ist die Einstiegsplattform für junge Spieleentwickler", sagt Scott Miller. Wer direkt auf Konsolen programmieren will, braucht ein professionelles Team und eine Lizenz des Herstellers. Auf dem PC dagegen kann jeder sofort loslegen, sich im Internet mit Gleichgesinnten austauschen und auf einen schier unerschöpflichen Fundus von Code-Beispielen zurückgreifen. "Der PC ist eine Innovationsplattform, auf dem die Entwicklungskosten niedrig und Experimente möglich sind", erklärt Miller. Der Weg in die Spielebranche führt für angehende Entwickler deshalb fast zwangsläufig über den PC. |
| Wie weiter? |
Ins aktuelle Weihnachtsgeschäft gehen viele Publisher jedenfalls noch einmal mit großen Hoffnungen; Crysis, Hellgate: London, Siedler 6 oder The Witcher müssen zeigen, wie gut sich Spiele verkaufen können, die es ausschließlich auf dem PC gibt. Auch im nächsten Jahr stehen zugkräftige Projekte in den Startlöchern: Starcraft 2, Die Sims 3, Spore, Dragon Age, Empire: Total War, Stalker: Clear Sky, um nur einige zu nennen. Und danach? "PC-Spiele werden immer ein wichtiger Faktor in der Branche bleiben", prophezeit Scott Miller. "Die Spiele-Plattform Nummer 1 wird der PC aber nie wieder sein." International dürfte er recht haben. Ob Deutschland seinen Sonderstatus behält, entscheidet die Zahl der verkauften Spiele. Dieser Artikel stammt aus der Gamestar 01/2008 |
| Quelle: | PC Welt.de |
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Spiele-Entwickler erstaunt über die Raubkopierrate
Unter der bezeichnenden Überschrift "Und Sie fragen sich, warum die Leute keine PC-Spiele mehr produzieren", wettert Robert Bowling, Community Manager der Spielehersteller Infinity Ward, über die Anzahl der Raubkopien des aktuellen Action-Titels "Call of Duty 4".
Quelle: PC Welt.de
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Donnerstag, 3. Januar 2008
Team Frotress 2 kostenlos testen!
ich hab grad ne interessante Neuigkeit gesehen, die euch bestimmt auch interessieren wird!
(vom Fr. 04.01 . bis So. 06.01.08) kostenlos ausprobieren!
bei dieser Gelegenheit kostenlos testet!
[SZ] PölleMan

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Dienstag, 20. November 2007
Gaming-PC mit 4-Kern-CPU im Online-Shop
| „Piranha Gaming PC“ heißt der im Online-Shop von Plus erhältlich PC, der sich hauptsächlich an Spielefreunde richtet. Der Rechner wird von der Vier-Kern-CPU Intel Core 2 Quad Q6600 angetrieben, bei der jeder Kern mit 2,4 GHz getaktet ist. Als Chipsatz kommt auf dem Mainboard Intels P35+ICH9 zum Einsatz. Zur weiteren Ausstattung gehören 2048 MB DDR2 Hauptspeicher und 2 x 500 GB SATA-2-Festplatten. Für die Grafik ist eine Nvida Geforce 8800GTS mit 320 MB Speicher zuständig - also ein Mittelklasse-Grafikchip. Weitere Infos zu diesem Grafikchip finden Sie in diesem PC-WELT-Test. |
Als Betriebssystem wird bei dem Rechner Windows Vista Home Premium mitgeliefert. Im Preis enthalten sind 24 Monate Garantie inklusive Pickup&Return-Service. Zum Preis von 1399,95 Euro kommen noch 3,95 Euro Versandgebühren hinzu.Zu weiteren Ausstattung gehören das Midi-Tower-Gehäuse GX-01Sl von Chieftec, ein All-in-One-Card-Reader, 8-Kanal-Sound on Board, ein Double-Layer-DVD-Brenner, die Gaming-Tastatur Logitech G11, die Logitech-Maus G3. Der Rechner verfügt über folgende Steckplätze: 2 x PCIe (16x), 3 x PCIe (1x) und 1 x PCI 32-Bit.
| Quelle: | PC Welt.de |
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Sonntag, 18. November 2007
Ghostbusters - Kehren als Videospielhelden zurück
Fast 20 Jahre nach ihrem letzten Kinoauftritt kehrt das Geisterjäger-Quartett "Ghostbusters" zurück – in einem Videospiel. Wie Publisher Vivendi Games Deutschland in München mitteilte, werde derzeit unter Beteiligung der Kreativen der beiden Filme ein gleichnamiges Spiel entwickelt.
Fast 20 Jahre nach ihrem letzten Kinoauftritt kehrt das Geisterjäger-Quartett "Ghostbusters" zurück – in einem Videospiel. Wie Publisher Vivendi Games Deutschland in München mitteilte, werde derzeit unter Beteiligung der Kreativen der beiden Filme ein gleichnamiges Spiel entwickelt.
Laut den beiden Entwicklerstudios Terminal Reality und Red Fly würden die Figuren dabei exakt den Schauspielern nachempfunden. Die Akteure der Filme arbeiten selbst kreativ an der Gestaltung des Spiels mit. Ebenso wie bei den beiden Kinofilmen "Ghostbusters" und "Ghostbusters II" aus den Jahren 1984 und 1989 stammten Drehbuch und Dialoge des Spiels von den Hauptdarstellern Dan Aykroyd und Harold Ramis. Zudem sollen die beiden sowie ihre Schauspielerkollegen Bill Murray und Ernie Hudson auch den entsprechenden Figuren im Spiel ihre Stimmen leihen.
Den Angaben zufolge kommt "Ghostbusters: The Video Game" im Herbst nächsten Jahres für PC, Xbox 360, PlayStation 3, PlayStation 2, Nintendo DS und Wii auf den Markt. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle des Neuen im Geisterjägerteam und muss sich von Murray und Aykroyd einweisen lassen. Gesteuert wird das Spielgeschehen aus der Verfolgerperspektive.
Beide Filme haben den Angaben zufolge in den 80er Jahren weltweit mehr als 580 Millionen Dollar eingespielt. Mit zusätzlichen Lizenz- und Merchandising-Produkten sei mehr als eine Milliarde Dollar umgesetzt worden, hieß es.
Quelle: PC Welt.de |
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Freitag, 16. November 2007
Vorratsdatenspeicherung
| Noch 44 Tage bis zur totalen Protokollierung der Telekommunikation... |
Mehr als 13 000 Bürger wollen die beschlossene Speicherung von Verbindungsdaten in der Telekommunikation in Karlsruhe kippen. So viele Vollmachten zur Verfassungsbeschwerde seien bereits eingegangen, berichtete der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung am Freitag in Berlin. In dem Arbeitskreis sind mehrere Bürgerrechtler und betroffene Organisationen zusammengeschlossen. |
Besorgte Bürger könnten sich noch bis zum 24. Dezember der Verfassungsbeschwerde gegen den «Angriff auf ihre Privatsphäre» anschließen, hieß es. Auch der Vorstand der Deutschen Journalisten-Union in der Gewerkschaft ver.di schloss sich an. Der Informantenschutz werde in eklatanter Weise ausgehöhlt, kritisierte die Gewerkschaft. Verdeckte Recherchen würden nahezu unmöglich. Die Journalisten-Gewerkschaft rief ihre 25 000 Mitglieder auf, die Verfassungsbeschwerde ebenfalls zu unterzeichnen. Ob die Gewerkschaft als Organisation klagen kann, werde geprüft. Ungeachtet massiver Proteste hatte der Bundestag die Speicherung von Telefon- und Internet-Daten in der vergangenen Woche beschlossen. Die Verbindungsdaten - nicht aber Gesprächsinhalte - werden künftig ein halbes Jahr gespeichert. Beschlossen wurde auch, dass die Überwachung der Telekommunikation auf schwere Straftaten beschränkt wird. Aber auch einzelne Geheimnisträger wie Anwälte, Ärzte und Journalisten dürfen nach Abwägung der Verhältnismäßigkeit abgehört werden. |
Quelle: PC Welt.de |
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| Weiter Infos: | |||
Nach einem Gesetz von CDU, CSU und SPD soll ab 2008 nachvollziehbar werden, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E-Mail in Verbindung gestanden oder das Internet genutzt hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. Anonymisierungsdienste sollen verboten werden.
Derzeit dürfen Telekommunikationsanbieter nur die zur Abrechnung erforderlichen Verbindungsdaten speichern. Dazu gehören Standortdaten und Email-Verbindungsdaten nicht. Der Kunde kann verlangen, dass Abrechnungsdaten mit Rechnungsversand gelöscht werden. Durch die Benutzung von Pauschaltarifen kann eine Speicherung zudem bisher gänzlich vermieden werden, was etwa für Journalisten und Beratungsstellen wichtig sein kann. All diese Mechanismen zum Schutz sensibler Kontakte und Aktivitäten würde eine Vorratsdatenspeicherung beseitigen. Wo liegt das Problem?Die aktuellen Pläne zur Aufzeichnung von Informationen über die Kommunikation, Bewegung und Mediennutzung jedes Bürgers stellen die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben dar. Unter einer Vorratsdatenspeicherung würden wir alle leiden:
Stand der DingeCDU/CSU und SPD haben am 9. November 2007 den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland mit einigen Änderungen beschlossen. Der Bundesrat wird als nächstes dazu Stellung nehmen. Anschließend entscheidet der Bundespräsident, ob er das Gesetz unterzeichnet. Falls das Gesetz wie geplant zum Jahresende in Kraft tritt, wird die Sammel-Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung eingereicht. Werden Sie aktiv:
Lesen Sie mehr: | |||
Der Bundestag hat am 9. November 2007 mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD den Gesetzentwurf zur Einführung der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland beschlossen. Das Gesetz bedarf noch der Unterschrift des Bundespräsidenten. Falls diese erfolgt, werden wir vor dem Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz einlegen. Denn die zwangsweise Totalprotokollierung unserer Telekommunikation ist ein eklatanter Verstoß gegen das Fernmeldegeheimnis und das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Hinweis: Registrierungen und Vollmachten werden nur noch bis zum 24.12.2007 (Poststempel) angenommen. |
McCafé bietet kostenlose Hotspots
Die Fastfood-Kette McDonald's bietet ihren Gästen in Kooperation mit T-Mobile einen kostenlosen Internet-Zugang über WLAN in den rund 350 McCafés in Deutschland. Jeden Tag können sie die "Happy-Hour@McCafé" eine Stunde lang kostenfrei verwenden. Voraussetzung ist ein WLAN-fähiges Endgerät, etwa ein Smartphone oder Laptop. Nachdem sich der Nutzer mit dem Netzwerk verbunden hat, öffnet er den Internet-Browser und soll dann den "Instruktionen im HotSpot Portal von T-Mobile folgen". Nach Eingabe der Mobilfunknummer erhält der Gast per SMS seine Zugangskennung (PIN) für den einstündigen kostenlosen WLAN-Zugang. Den Service können Mobilfunkkunden aller deutschen Netzanbieter nutzen. Wem die heimische Internet-Verbindung zu langsam ist und sich stattdessen regelmäßig ins McCafé um die Ecke setzt, kann seine Rufnummer unter www.mcdonalds.de in der McVIP-Lounge hinterlegen und täglich ohne Zusendung einer PIN mobil im Netz surfen. Auch hier ist die Nutzungsdauer auf eine Stunde begrenzt. Nach Ablauf der Happy Hour stehen den Kunden alle Pre- und Postpaid-Tarife, etwa HotSpot by call für T-Home-Kunden oder HotSpot Anytime, ebenfalls für Kunden des magentafarbenen Netzbetreibers, zur Wahl. Die Minute kostet 0,12 Euro in beiden Tarifvarianten. Wer über einen anderen Anbieter telefoniert, zahlt für 15 Minuten zwei Euro, 24 Stunden werden mit 18 Euro berechnet. |
| Quelle: PC Welt.de |
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Preissenkung der Playstation 3 zeigt Wirkung
| Zum 18. Oktober hatte Sony - wie von vielen Beobachtern erwartet - in den USA den Preis der Playstation 3 mit 80 GB von 599 auf 499 Dollar gesenkt. Am 2. November wurde zudem eine 40-GB-Version für 399 Dollar eingeführt. Nun hat Sony Daten zu den Abverkaufszahlen veröffentlicht, die nahe legen, dass viele Anwender nur auf eine entsprechende Preissenkung gewartet haben. |
So erklärte Sonys CEO Howard Stringer gegenüber der Nachrichtenagentur AP, dass in den Wochen vor der Preissenkung am 18. Oktober im Schnitt zwischen 30.000 und 40.000 Playstation 3 verkauft wurden. Bis Ende Oktober stieg diese Zahl laut Stringer auf 75.000, in der ersten Woche nach Einführung der 40-GB-Version auf 100.000 und in der darauf folgenden Woche seien es bereits über 100.000 Geräte gewesen. "Dies ist der Durchbruch, auf den wir gewartet haben", sagt Stringer gegenüber der AP. Und weiter: "Wir haben in diesem Jahr offensichtlich wegen der Playstation 3 einiges einstecken müssen. Nun jedoch wurde der Wendepunkt erreicht". Abzuwarten bleibt nun, inwiefern der Absatzzuwachs von Dauer ist. Und beim rasanten Anstieg der Verkaufszahlen muss zudem berücksichtigt werden, dass viele Anwender schlicht damit gerechnet haben, dass Sony Hand an die Preise legen wird und mit einem Kauf gewartet haben. Im Rennen im die Marktführerschaft der "Next-Gen-Konsolen" belegt die Playstation 3 derzeit den dritten Platz. Bis Ende Oktober wurden weltweit 5 Millionen Geräte verkauft, bis März 2008 rechnet Sony mit 11 Millionen Konsolen. Marktführer ist weiterhin Nintendos Wii mit bislang 9,3 Millionen verkauften Stück, bis März 2008 sollen es über 22 Millionen werden. Auf Platz zwei findet sich Microsoft Xbox 360, von der laut AP bislang 11,6 Millionen Stück verkauft wurden. |
| Quelle: PC Welt.de |
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Dienstag, 13. November 2007
Wachstum des Display-Markts
| Der Umsatz im Bereich elektronischer Displays liegt in diesem Jahr bei über 100 Milliarden Dollar. Über zukünftige Entwicklungen und Potenziale referieren Vertreter der größten Anbieter Mitte Dezember auf der EUROFORUM-Konferenz Displays 2008. |
| Die Prognosen der Analysten bescheinigen dem Markt für elektronische Displays in diesem Jahr einen Umsatz von über 100 Milliarden Dollar. Gerade im Bereich der TFT-LCDs lassen sich die höchsten Wachstumsraten ausmachen. Die wichtigsten Trends auf dem Display-Markt sind das Hauptthema der EUROFORUM-Konferenz Displays 2008, die am 12. und 13. Dezember in München stattfindet. Sharp, BASF, Merck oder Canon stellen weiterhin ihre Strategien vor, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden und gleichzeitig günstiger zu produzieren. Die Analysten von iSuppli prophezeien gerade dem Profi-Bereich hohe Umsatzzuwächse. So sollen bis zum Jahr 2011 14,6 Milliarden Dollar allein im Businessbereich erwirtschaftet werden. |
| Über die unterschiedlichen Anwendungsbereiche der LCD-Technik spricht Maximilan Huber, Präsident von Sharp Microelectronics Europe. So genannte e-Signage-Displays, die ganz speziell für den Gebrauch in der Werbung oder Fahrplananzeige gedacht sind, stellen natürlich auch hohe Anforderungen hinsichtlich der Lebensdauer, Einbrennsicherheit, UV-Verträglichkeit und Blickwinkel. In der weltweit ersten LCD-Fabrik der 10. Generation will Sharp gegen Ende des Jahres in Japan mit dem Bau derartiger Displays beginnen. |
| Das Potenzial von Displays mit Ultra Low Power Technologie referiert Dr. Jürgen Wahl von der Optrex Europe GmbH. Sein Vortrag beschäftigt sich mit der Speichercharakteristik und dem Lichtmanagement dieser Strom sparenden Displays. Die technischen Anforderungen bei der Verwendung von Display-Systemen in Fahrzeugen stehen hingegen im Mittelpunkt des Vortrags von Robert Isele, dem Leiter für Fahrerinformationssysteme Konzepte bei BMW. |
| Der vierte Themenbereich der Konferenz ist den OLEDs gewidmet. Die organischen Leuchtdioden versprechen hauchdünne und Strom sparende Displays, die unter anderem in MP3-Playern, Handys und transparenten Bildschirmen Verwendung finden könnten. Zwar sei die Produktion in diesem Bereich schon recht günstig zu bewerkstelligen. Das Hauptproblem stellt jedoch die rasch abnehmende Qualität der Bildschirme dar. So befänden sich aktuell nur wenige OLEDs in der Produktion, da man bisher nicht garantieren könne, dass die Qualität auf lange Sicht erhalten bleibe. Aktuelle Forschungen in diesem Bereich sind daher ein wichtiger Diskussionsbestandteil der Display 2008 Konferenz. |
| Quelle: PC Welt.de |
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