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Dienstag, 3. Juli 2007

Hackerurlaub !?



Chaos Computer Club lädt zum gepflegten Hackerurlaub ein ...

Angekündigt war es bereits, nun stehen die meisten Details fest: Über 1000 Hacker sollen nach einer Mitteilung des Chaos Computer Clubs zum 3. Chaos Communication Camp vom 8. bis 12. August in die Schorfheide einfallen und dort das größte Freiluft-Computernetzwerk für nichtmilitärische Zwecke errichten.

Erstmals kann dabei das Sommercamp des CCC mit dem Flugzeug angeflogen werden: Mit einem eigens gecharterten Flug besteht für Interessierte die Möglichkeit, direkt von der Defcon in Las Vegas in das Sommercamp rüberzumachen und von Frankfurt/Main aus den Flughafen Finowfurt anzusteuern, auf dessen Gelände sich die Hacker versammeln.

Auf dem Gelände eines ehemaligen russischen Militärflughafens können Hacker zu Preisen zwischen 100,- und 150,- Euro Vorträge genießen, die in zwei kühlen Flugzeughangars abgehalten werden. Ansonsten können die Teilnehmer sich auf dem Gelände in etwa 30 Dörfern einfinden, die meistens eigene Projekte verfolgen und ausstellen. Ob das Wetter wie in der Vergangenheit das Treffen anheizt und nur den gut gecremten Hacker nicht aus der Ruhe bringt, verrät der Chaos Computer Club ebenso wenig wie das genaue Kongressprogramm. Technisch-kreative Ideen aus der Welt von heute und übermorgen sollen es schon sein, wenn die Fairy Dust zur Außenlandung ansetzt.


Siehe zum 2. Chaos Communication Camp 2003 auch:

Quelle: Heise.de

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Montag, 2. Juli 2007

Vista-Spiele unter Windows XP spielen



Die Hackergruppe "Razor1911" hat einen Crack veröffentlicht, der es erlaubt, die sonst nur unter Windows-Vista lauffähigen Spiele "Halo 2" und "Shadowrun" auch unter Windows XP zu installieren. Da die Spiele kein Direct3D 10 nutzen, umgeht der Patch lediglich die Windows-Vista-Abfrage mit Hilfe eines speziellen Loaders. Zudem müssen einige Dateien nach der Installation ausgetauscht werden. Da beide Spiele mit dem nur unter Windows Vista verfügbaren Online-Multiplayer-System von "Windows Live" zusammenarbeiten, kann man unter Windows XP lediglich lokal spielen.

Die Hacker sind dem legalen Alky Project einen Schritt voraus; die Entwickler von Falling Leaf Systems versuchen seit geraumer Zeit, Vista-Anwendungen mit Hilfe von DirectX-10-Kompatibilitätsbibliotheken unter Windows XP verfügbar zu machen. Inzwischen haben sie sich mit den Programmierern des "Project Vaio" (ehemals FromVistaToXP.com) zusammengetan. Bisher befinden sich die Programmmbibliotheken noch im Beta-Stadium; ein Release ist für Ende Juli geplant. Kleinere Anwendungen, wie etwa die Sidebar von Windows Vista, kann man damit schon unter Windows XP starten. Mit den Bibliotheken sollen auch "Halo 2" und "Shadowrun" ganz legal unter Winodws XP laufen. Die Entwickler von "Shadowrun" haben bereits eine Kooperation angekündigt.

Microsofts Pläne, Spielern den Umstieg auf Windows Vista schmackhaft zu machen, wären somit durchkreuzt!

Quelle: Heise.de

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Donnerstag, 21. Juni 2007

Wächst im digitalen Zeitalter die Vergesslichkeit?



Korea ist ein Land, das ganz auf digitale Technik setzt. Dort hat man angeblich an jüngeren Menschen zwischen 20 und 30 Jahren beobachtet, dass sie zunehmend an Vergesslichkeit wegen der Informationsflut leiden, mit der sie am Arbeitsplatz und in der Freizeit konfrontiert sind. Um die Flut zu bewältigen, tritt das Erinnern zurück; das Gedächtnis wird an die Geräte delegiert, von denen man schließlich immer abhängiger werde: Man muss sich nicht mehr erinnern, wenn man nur noch suchen muss. Angeblich würden bereits manche Südkoreaner ärztliche Behandlung suchen, wenn die Symptome der Vergesslichkeit stärker werden, die Mediziner die "digitale Alzheimer-Krankheit" oder "digitale Demenz" nennen.

Mediziner wie Prof. Yeon Byeong-kil vom Hallym Medical Center sehen neben den exzessiven Informationsmengen, die auf die Menschen einströmen, weitere Faktoren wie Stress oder Angst, die Vergesslichkeit fördern: "Menschen mit Depressionen neigen zum Vergessen, weil sie gegenüber der Umwelt gleichgültig werden und sich ihr Denken verlangsamt."

Prof. Lee Dong-young vom Seoul National University Hospital meint, dass Patienten, die unter Vergesslichkeit leiden, meist als normal diagnostiziert würden, weil sie sich bei Tests besser konzentrieren: "Aber in den meisten Fällen wird digitaler Alzheimer von einem Mangel an Aufmerksamkeit aufgrund der vielen Informationsquellen verursacht."

Und Prof. Yoon Se-chang vom Samsung Medical Center sieht ebenfalls einen Zusammenhang zwischen Erinnerungsschwund und technischen Gedächtnissystemen: "Da sich die Menschen mehr auf die Informationssuche als auf das Erinnern verlassen, entwickelt sich die Gehirnfunktion des Suchens, während sich die Gedächtniskapazität vermindert. Eine starke Abhängigkeit von digitalen Geräten vermindert die Fähigkeit, sich zu erinnern."


Im Hintergrund der Debatte in Südkorea über "digitalen Alzheimer" – der allerdings keine Krankheit bezeichnet, sondern ein Symptom gesellschaftlicher Veränderungen – steht eine Umfrage, die von der Job-Website Incruit in Auftrag gegeben wurde. Befragt wurden über 2.000 Büroangestellte, von denen 63 Prozent sagten, dass sie unter Vergesslichkeit litten. Ein Sechstel davon gab als Grund ihre wachsende Abhängigkeit von Handys, PCs und anderen digitalen Geräten an.

Quelle: Heise.de


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Spielen für eine bessere Welt



Microsoft unterstützt die Initiative "Games for Change" (G4C) mit einem weltweiten Wettbewerb um das beste Spiel zum Thema globale Erwärmung. Die beiden Partner gaben den Wettbewerb am heutigen Montag auf dem vierten jährlichen Games for Change Festival in New York bekannt. Der Wettbewerb soll noch im Sommer in über 100 Ländern starten und richtet sich an Studenten, die ihre Spielideen zur Rettung der Welt einreichen sollen.

Beim Design der Spiele kommt die Entwicklungsplattform Microsoft XNA Game Studio Express zum Einsatz. Für die drei besten Ideen stiftet Microsoft Stipendien zwischen 10.000,- und 25.000,- US-Dollar und bietet den Gewinnern die Möglichkeit, ihre Idee dem Management der Spiele-Sparte vorzustellen. Der beste Vorschlag ebnet einem glücklichen Gewinner den Weg zu einem Praktikum bei Microsofts Geschäftsbereich Interactive Entertainment. Die Gewinner sollen im Frühjahr 2008 bekannt gegeben werden.

Games for Change ist eine Gruppe der Initiative "Serious Games" und beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, Computerspiele für Aufklärung und sozialen Wandel einzusetzen. G4C vernetzt Organisationen und Branchenmitglieder mit der Politik und hilft bei neuen Projekten. G4C-Präsidenten Suzanne Seggerman hält die Generation der Gamer für eine mit hohem sozialen Bewusstsein. Dem würde eine zunehmende Anzahl von Titeln entsprechen: "Einige der interessantesten Spiele, die ich zuletzt gesehen haben, gehen Themen wie die wirtschaftliche Seite der Ölproduktion, Alternativen zum Krieg oder die Tragödie in Darfur an – und sie alle zeigen Möglichkeiten auf, wie man im wirklichen Leben aktiv werden kann".

Es geht dabei auch um spielerische Wege, ein politisches Bewusstsein auszubilden. Wie so ein Spiel aussehen kann, zeigt das Redistricting Game der Universität Southern California. Das Ziel ist, die Wahlbezirke eines fiktiven Staates so festzulegen, dass die Parlamentssitze der eigenen Partei gesichert werden. "Die Frage war, warum sollte man Wahlmaschinen manipulieren, wenn man den ganzen Wahlprozess schon manipuliert hat, um Sitze abzusichern", erklärte der Politologe Jonathan Aronson in der Washington Post die Ausgangsidee des Spiels.

Quelle: Heise.de

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Montag, 18. Juni 2007

Schweizer Regierung beschließt heimliche Online-Durchsuchungen



Die Schweizer Regierung in Form des Berner Bundesrates hat am gestrigen Freitag den Entwurf (PDF-Datei) für die Änderung des Bundesgesetzes über Maßnahmen zur Wahrung der inneren Sicherheit (BWIS II) verabschiedet. Das Anti-Terrorpaket ist damit nach langer Debatte für die Beratung im Schweizer Parlament freigegeben.

Gemäß dem umstrittenen Papier aus dem Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) sollen Schweizer Sicherheitsbehörden künftig unter anderem zur Terrorabwehr Wanzen und Kameras in Privaträumen installieren sowie Post, Telefon, E-Mail und PC präventiv überwachen dürfen.

Darüber hinaus sollen elektromagnetische Ausstrahlungen von technischen Anlagen oder TK-Systemen insbesondere im Ausland erfasst und ausgewertet werden.


Der Bundesrat fasst die geplanten Überwachungsmaßnahmen als "besondere Mittel der Informationsbeschaffung". Eingeschränkt wird ihr Einsatz im Entwurf auf Terrorismus, Spionage und die Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen und radioaktiven Materialien sowie verbotenen Technologietransfer. Die Schweizer Variante der auch hierzulande heftig diskutierten verdeckten Online-Beschnüffelung wird als "geheimes Durchsuchen eines Datenbearbeitungssystems" bezeichnet. Die Befugnis soll angewendet werden dürfen, wenn "konkrete und aktuelle Tatsachen oder Vorkommnisse vermuten lassen, dass ein mutmaßlicher Gefährder ein ihm zur Verfügung stehendes und gegen Zugriff besonders gesichertes Datenverarbeitungssystem benutzt".

Beim Verdacht der Verbreitung von Propagandamaterialien im Internet, deren Inhalt "konkret und ernsthaft zur Gewalttätigkeit gegen Menschen oder Sachen aufruft", soll die Schweizer Polizei ferner die Löschung der betroffenen Website verfügen dürfen. Sollten die Aufrufe nicht auf einem schweizerischen Server liegen, kann dem Papier nach eine "Sperrempfehlung" an die schweizerischen Provider ergehen.

Das erste BWIS, das so genannte Hooligangesetz, ist erst seit Anfang Januar in Kraft. Es sei für "Schönwetterperioden" konzipiert worden, begründete Bundesrat Christoph Blocher den kurzfristigen Revisionsbedarf. In seiner Botschaft ans Parlament schreibt der Bundesrat, die Sicherheits- und Gefahrenlage der Schweiz habe sich in den letzten Jahren namentlich durch die "erhöhte Wahrscheinlichkeit" islamistisch motivierter Terroranschläge "sukzessive verschlechtert". Justizminister Blocher fordert daher eine gezielte und streng überwachte Verbesserung der Informationsbeschaffung und eine Anpassung an "europäische Standards".

Mit den neuen Kompetenzen geht laut Blocher eine "ausgeklügelte" Stärkung des Rechtsschutzes einher. Alle Maßnahmen sind ihm zufolge verfassungskonform, was Datenschützer, Grüne und die Sozialdemokraten im Schweizer Parlament aber anzweifeln. Vor einem Lauschangriff muss das Bundesamt für Polizei laut dem Entwurf beim Bundesverwaltungsgericht einen Antrag stellen. Stimmt dieses zu, kommt das Gesuch zum Chef des EJPD. Bejaht es auch dieser, muss sich noch der Chef des Verteidigungsdepartements (VBS) dazu äußern. Opfer eines Lauschangriffs sollen auch nachträglich informiert werden. Allerdings kann auf diese Information verzichtet werden, wenn dadurch die innere oder äußere Sicherheit gefährdet ist oder Dritte in Gefahr geraten.

Ein weiterer Punkt des neuen Sicherheitsgesetzes betrifft verdeckte Informanten, die mit den Sicherheitsorganen zusammenarbeiten. Die Vorlage regelt ihren Einsatz, die finanzielle Entschädigung und Maßnahmen zu ihrem Schutz, ähnlich wie sie hierzulande der Bundestag etwa jüngst für Späher des Zolls mit dem neuen Konzept der "Eigensicherung" verabschiedet hat. Mit Zustimmung des Bundesverwaltungsgerichts können außerdem Mitarbeiter des Bundesamtes für Polizei sowie weitere Personen mit einer Tarn-Identität ausgestattet werden. Der Vorsteher des EJPD soll ferner das Recht erhalten, gewisse Tätigkeiten zu verbieten, die terroristische oder gewaltextremistische Umtriebe fördern.

Zu den Auseinandersetzungen um die erweiterte Anti-Terror-Gesetzgebung, die Anti-Terror-Datei sowie die Online-Durchsuchung siehe auch:

Wir die Stauden Zocker wollen deine Meinung zu der "Online-Durchsuchung" erfahren!
Bitte schreib uns deine Meinung dazu im Forum!
Danke die Stauden Zocker!

Quelle: Heise.de


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Finale der E-Sport-Liga ESL Pro



Im Finale der E-Sport-Liga ESL Pro traten am Sonntag die besten Computerspieler Deutschlands gegeneinander an. In den Finalkämpfen gab es wenige Überraschungen:
Die Spitzenkämpfe wurden durchweg von vorher favorisierten Teams bestritten. Immerhin wurde ein Deutscher Meister entthront. Daniel "Miou" Holthuis hatte in den letzten drei Jahren jedes Meisterschaftsspiel gewonnen – jetzt riss die Serie ab. Der sechsmalige Meister musste sich in einem spannenden Finalspiel dem 19-jährigen Dennis Schneider alias "HasuObs" in Warcraft 3 geschlagen geben und belegte nur den zweiten Platz.


Besonders freuen konnte sich der Clan Attax: Seine Teams setzten sich sowohl in Counter Strike als auch in der neueren Spiel-Variante Counter Strike: Source durch. Besonders das Finale gegen Mousesports sorgte für reges Publikumsinteresse. Dabei konnte sich Attax durchsetzen, obwohl das Team im "Lower Bracket" gestartet war und für den Titel zwei Runden für sich entscheiden musste.

Bei Fifa 07 dominierten nach wie vor die Brüder Schellhase. In der Einzelwertung konnte sich Dennis "Styla" Schellhase gegen seinen Bruder Daniel "Hero" Schellhase durchsetzen, im Mannschaftsmodus 5-gegen-5 gewannen beide mit ihrem Team von SK Gaming.

Der Besitzer der Electronic Sports League, das Kölner Unternehmen Turtle Entertainment, versucht mit den vor Publikum ausgetragenen Finalkämpfen den E-Sport zu einem Zuschauer-Sport zu machen.

Mit Erfolg: Insgesamt 5.300 Zuschauer sahen sich die Spiele in Köln live an und zahlten Eintrittgelder bis zu 10,- Euro. Im kommenden Jahr werden in der Domstadt die "World Cyber Games" stattfinden.


Siehe dazu auch:

Quelle: Heise.de


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Sony-Chef: Spiele nutzen nur 20 Prozent des PS3-Potenzials



In seinem Gespräch mit der Financial Times ging Sony-Chef Sir Howard Stringer nebenbei auch auf die Spiele-Situation für die PS3 ein und meinte, es wäre noch ein langer Weg, bis diese die Playstation 3 voll ausreizen könnten. Derzeit sei das Potenzial nur zu rund 20 Prozent abgerufen. So ist die neuartige Programmierung des Cell-Prozessors mit seinen neun heterogenen Kernen eben nicht ganz einfach und dazu kommt in der PS3 noch das Zusammenspiel mit dem Nvidia-Grafikprozessor.


Vielleicht sind die erwähnten 20 Prozent ja auch ein diskreter Hinweis an die Programmierer, dass bei den Synergistic Processing Elements des Cell-Prozessors jeder Gleitkommabefehl häufig fünfmal parallel (mit anderen Registern) zu wiederholen ist, um auf diese Weise Wartezeiten zu vermeiden.

Mehr zu diesen Eigenheiten der Cell-Programmierung steht übrigens in der aktuellen Ausgabe der c't 13/07.


Quelle: Heise.de


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Sony entschuldigt sich bei der Kirche



Der Unterhaltungskonzern Sony hat sich beim Dekan der Kathedrale von Manchester dafür entschuldigt, neben anderen virtuellen Schauplätzen auch das Innere des Gotteshauses als Kulisse für das Computerspiel "Resistance: Fall of Man" verwendet zu haben. "Es war nicht unsere Absicht, jemanden zu kränken", teilte das japanische Unternehmen in einem Brief mit. Der Dekan der Kathedrale, Rogers Govender, nahm die Entschuldigung und das Angebot eines Treffens mit Sony an. Das PlayStation-3-Spiel wurde bisher rund eine Million Mal verkauft. Die Anglikanische Kirche hatte die Szene in dem Shooter als "virtuelle Entweihung" kritisiert und mit rechtlichen Schritten gedroht.

Quelle: Heise.de


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Atombombenexplosion im tschechischen Frühstücksfernsehen



Als das böhmische Riesengebirge am gestrigen Sonntagmorgen inmitten einer Atombombenexplosion verging, dürfte einigen Zuschauern des tschechischen Frühstücksfernsehens im öffentlich rechtlichen Sender CT2 wohl das Brötchen im Halse stecken geblieben sein. Glücklicherweise stellte sich das Ganze als Fälschung der Künstlergruppe Ztohoven heraus. Die hatten sich über das Internet in eine Kamera respektive einen Kameraserver gehackt, der im Rahmen des frühmorgendlichen Panoramafernsehens Bilder des Riesengebirges lieferte. Deutsche Skifahrer kennen ähnliche TV-Angebote: Wechselnde Bilder mit Kameraschwenks von Skigebieten nebst Angabe der Schneequalität und der Temperaturen.



Medienberichten zufolge speiste Ztohoven einen 30-sekündigen Spot ein, der Bilder einer Atomexplosion und die Webadresse der Künstlergruppe zeigte. Nach ersten Ermittlungen der tschechischen Behörden war das Netz des Senders CT2 selbst nicht betroffen, der gehackte Kameraserver wurde von einer Fremdfirma betrieben.


Die Künstlergruppe und deren Mitglieder sind in der Vergangenheit bereits mit anderen umstrittenen Aktionen auf den Plan getreten. Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung habe etwa der Künstler Roman Tyc im April für Schlagzeilen gesorgt, als er in Prag mehrere Ampelmännchen aus Ampeln ausgeschraubt und durch liegende, pinkelnde oder trinkende Fantasie-Kreationen ersetzt hatte. Die Botschaft: Die Menschen sollten sich die Männchen zum Vorbild nehmen und ihre ebenfalls starren Positionen verlassen.

Das Motto der gestrigen Aktion ist noch nicht bekannt. CT2 soll Anzeige erstattet haben, im Falle einer Verurteilung könnte ein Jahr Gefängnis drohen.

Quelle: Heise.de


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Sonntag, 10. Juni 2007

Eltern wollen's wissen!?

Handyfilme, Computerspiele, Internetchat: Eltern wollen's wissen!?
Der Sprössling tippt in Windeseile eine SMS in sein Handy, chattet in verschiedenen Foren und spielt mit Freunden auf LAN-Partys Computerspiele. Viele Eltern dagegen sind froh, wenn sie überhaupt wissen, was LAN-Partys sind.
"Sie sind sich unsicher, was sie ihren Kindern erlauben dürfen und was nicht", sagt die Regionalbeauftragte für den bayerischen "Elterntalk", Marion Heß- Eberhardinger. Bei den von ihr mitorganisierten Elterngesprächen diskutieren Mütter und Väter über die Themen Fernsehen, Computer, Internet oder Handy und tauschen Erfahrungen aus.

Der Informationsbedarf von Seiten der Eltern wächst: Die niedersächsische Stadt Celle hat deswegen jüngst Erwachsene zum Computerspielen eingeladen. Rund 120 Mütter und Väter konnten an 30 vernetzten Computern bei der laut Veranstalter bundesweit bislang ersten LAN-Party für Eltern einen Einblick in die Erlebniswelt ihrer Kinder bekommen. Besonders über die so genannten Killerspiele ist bundesweit längst eine Debatte entbrannt. Einige Politiker sprechen sich für ein Verbot aus.

(zu LAN-Party für Eltern)

Wissenschaftler konnten den Zusammenhang zwischen Gewaltspielen und dem Aggressionsverhalten Jugendlicher dagegen nicht zweifelsfrei nachweisen!

Bei Eltern bleibt das große Fragezeichen?


Diese Unsicherheit will eine neue Initiative der Landesanstalt für Medien in Nordrhein-Westfalen und des Adolf-Grimme-Instituts beseitigen. Unter dem Namen "Eltern+Medien" soll das im Juni gestartete Projekt Müttern und Vätern bei der Medienerziehung ihrer Kinder helfen. Der Beratungs- und Aufklärungsbedarf bei Eltern wachse, sagt Projektleiter Wolfgang Zielinski. Dementsprechend "überwältigend" war die Resonanz auf das Projekt. Rund 300 Veranstaltungen plant die Initiative für dieses Jahr. Gemeinsam mit Medienpädagogen sollen dort Eltern fragen und diskutieren können.

Auch andere Eltern-Angebote in ganz Deutschland reagieren auf das gestiegene Informationsbedürfnis zu den Themen Handy, Computer und Internet. "Genauso wie ich meinem Kind Verkehrserziehung beibringe und dass es nicht bei Rot über die Straße gehen soll, so muss ich das mit dem Internet machen", sagt Gaby Becker vom "Internet-ABC". Auf der gleichnamigen Internetseite bietet der Verein Informationen rund um das Internet an. Unter den Punkten Chatten, Hausaufgaben im Netz, Kaufen im Internet, Podcast oder Blogging informieren sich zunehmend mehr Mütter und Väter über die bislang für sie unbekannten Welten des Internets. "Wenn die Eltern selbst nicht so fit sind, können sie sich das auch von ihren Kindern erklären lassen", rät Becker.

Die Firma Turtle Entertainment betreibt die "Electronic Sports League" (ESL), die Liga für Sport-Computerspiele. Zu ihren Computer-Turnieren begleiten Eltern ihre Kinder nach Erfahrung von Sprecher Ibrahim Mazari nur selten. "Computerspiele sind in der Lebenswelt der Jugendlichen Alltag, für die Eltern aber nicht." Damit sich das ändert, will Turtle Entertainment fortan auch Lehrer und Eltern gezielt zu seinen Computerspiel-Turnieren einladen. "Das Thema sorgt noch für Unsicherheit, Grund ist der Mangel an "Know-how"", sagt Mazari.

Das fehlende Wissen lasse bei einigen Eltern gar ein schlechtes Gewissen aufkommen, sagt Zielinski von der Initiative Eltern+Medien. "Viele Eltern denken offensichtlich, sie machen sehr viel falsch." Eine "Patentlösung" für Handy-, Computer- oder Internetnutzung gebe es aber nicht. "Es gibt nicht "die zehn goldenen Regeln", die die Eltern gerne hätten." Gaby Becker vom "Internet-ABC" rät, Grenzen zusammen zu erarbeiten. "Eltern können sich Internetseiten oder Computerspiele erstmal gemeinsam mit den Kindern anschauen." Das bringe oft auch ungeahnte Pluspunkte, sagt Heß-Eberhardinger vom "Elterntalk": "Da sind die Kinder dann auch stolz auf ihre Eltern, wenn diese sich auf dem Laufenden halten."

Quelle: PC Welt

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Nintendo will Anwenderdaten systematisch nutzen


Für seinen Kunden-Service Club Nintendo führt Nintendo neue Datennutzungsbedingungen ein. Registrierte Nutzer müssen diese bis zum 15.7.2007 annehmen, sonst verfallen ihre bisher gesammelten Sterne, die Nintendo als Rabattmarken seinen Produkten beilegt, und der Account wird deaktiviert. Nach den neuen Vertragsvorgaben nimmt sich Nintendo heraus, sämtliche Online- und Spielaktivitäten zu protokollieren und für eigene Marketingzwecke und Produktentwicklungen zu nutzen.

Wer den neuen Vertragbedingungen zustimmt, muss seine Sterne künftig spätestens zwei Jahre nach deren Registrierung einlösen. Bereits gesammelte Sterne verfallen am 1. Juni 2008. Bisher bot Nintendo seinen treuen Kunden lediglich Werbeartikel wie Aufkleber, T-Shirts, Klingeltöne oder Spielhilfen für gesammelte Sterne an. In naher Zukunft soll man sie auch gegen so genannte Wii-Points eintauschen können, für die man im Online-Shop der Wii-Konsole Download-Spiele erwerben kann.

Quelle: Heise.de


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Watt-Wahnsinn bei PC-Netzteilen



1.000-Watt-Netzteile sind geschmolzener Schnee von gestern:
Viele taiwanische Netzteilhersteller setzen auch in diesem Jahr den Trend fort, sich mit immer höheren Leistungsangaben gegenseitig zu übertrumpfen, um Zahlenfetischisten zum Kauf ihrer Produkte zu animieren. Schon die Kilowatt-Klasse ist für 99,99 Prozent aller PCs weit überdimensioniert, das gilt erst recht für die jetzt auf der Computex gesichteten 1.500-Watt- und gar schon 2.000-Watt-Modelle. Die Klimadiskussion und die strengen Vorgaben für die vierte Fassung der Energy-Star-Richtlinien zum Energiesparen sind offensichtlich noch nicht bei allen Herstellern auf der Insel angekommen.

So zeigen beispielsweise Fourchannel und Thermaltake Netzteile der 1,5-kW-Klasse, die wegen ihrer zu hohen Gehäusetiefe nicht immer in Standardeinbauplätze von ATX-Gehäusen passen. Dafür versprechen sie aber immerhin, ihre zukünftigen Besitzer im Watt-Contest wenigstens gut aussehen zu lassen. Thermaltake rundet dabei auch noch generös auf:
Die Leistungen der einzelnen Spannungsschienen des Toughpower 1.500W summieren sich auf "nur" 1.375 Watt.
Im Anwendungsbeispiel gehen davon auch nur rund 670 Watt an das PC-System mit Doppelgrafik, die restlichen 700 Watt sollen sich beispielsweise Kfz-Audioendstufen teilen, um den Gamer bei Treffern per Subwoofer so richtig durchzuschütteln.


Bild 1
Das Fourchannel PUC-1.500VA



Gleich ums Eck setzt die Firma "Highpowersupply", die in Europa unter Sirtec firmiert, sogar noch eins drauf: Stolze 1.600 Watt soll das Modell HPC-1600-G14C in den PC bringen.

Liefertermin? Preis? Oder gar ein Datenblatt? Fehlanzeige!

Active PFC soll es haben, so viel verrät man dem interessierten Kunden zumindest schon mal. Das gern verteilte Prospektmaterial endet beim 1.200-Watt-Modell. Reichts noch nicht? Kein Problem, Thermaltake hilft da gern mit dem Modell Toughpower 2.000W aus.


Wann und zu welchem Preis, das behält man einstweilen lieber für sich.




Bild 2 Externe Netzteile bieten einige Hersteller an, hier das von Topower

Wer gar nicht genug bekommen kann, der darf das Netzteil auch gern neben den PC stellen: Etliche Netzteilproduzenten bieten externe Netzteile mit Leistungen im 2-kW-Bereich an, die überall, nur nicht im klassischen ATX-Netzteileinbauplatz untergebracht werden dürfen. Den üblichen Platz fürs Netzteil belegt dann eine Breakout-Box: Zwei fette Kabelstränge verbinden diese mit dem eigentlichen Netzteil. Damit die Leistung auch ja irgendwo bleibt, bietet das zum Rechnerinneren ausgerichtete Ende der Box viel Platz für Modulstecker, von denen dann noch einmal reichlich Kabel zu Mainboard & Co. führen.

Leitungs- und Übergangswiderstand lassen grüßen.

Kabelmanagement oder modulare Verkabelung findet sich ohnehin allerorten bei den potenteren Netzteilen: Sie reduzieren zwar das Kabelgewirr im PC, weil man nicht benötigte Anschlüsse weglassen kann. Andererseits bringen die Systeme mit den zusätzlichen elektrischen Kontakten eine neue Fehlerquelle ins Spiel, denn auch diese können korrodieren oder schlicht wackeln. Vor allem die Ausführungen mit Schraubsteckern erhöhen abermals die Einbautiefe des Netzteils. Der Vorteil solchen Kabelmanagements ist deshalb eher fraglich.
Spricht man die vereinzelt auf den Messeständen aufzutreibenden Entwickler auf dieses Dilemma an, so erntet man eigentlich nur verständiges Nicken.

Doch was solls, der Kunde will es haben,
also wird auch das technisch Unsinnige realisiert!


Klar ist indes, dass niemand ein derart potentes Kleinkraftwerk für seinen PC wirklich braucht. Denn schon um nur ein ordentliches 800-Watt-Netzteil auszureizen, muss man in teure Hardware investieren: Sein Leistungsvermögen reicht für einen Quad-Core-PC inklusive zwei Highend-Grafikkarten vom Schlage einer AMD Radeon HD2900XT in Crossfire-Konfiguration locker aus. Dabei schluckt die 3D-Grafik mit bis zu 450 Watt den Löwenanteil, allerdings auch nur in kurz dauernden Leistungsspitzen.
Bild 3 Thermaltake will gar 2.000 Watt liefern

Zum Glück trifft man auf der Computex aber auch Firmen, die den Watt-Wahnsinn nur sehr zögerlich mitmachen und sich statt dessen auf wirklich wichtige Dinge konzentrieren.
FSP etwa legt bei den neuen Netzteilmodellen vor allem Wert auf einen guten Wirkungsgrad über einen möglichst weiten Lastbereich.

Zudem will man in Europa demnächst die Garantie auf drei Jahre erweitern und denkt über einen Vorab-Austauschservice nach.

Auch Seasonic hält sich beim kW-Rennen zurück und steigert lieber die Effizienz der eigenen Netzteile. Alle neuen Modelle bis hinauf zu 700 Watt sollen einen Wirkungsgrad von mehr als 80 Prozent aufweisen. Modulare Stecker verbaut man allerdings beim Modell M12 auch – auf Druck der Kunden, heißt es.

Zu den positiven Überraschungen in Sachen Netzteilen gehört auch der Stand von Enermax.

Dort demonstriert man nicht nur, was die neuen Intinity-Modelle leisten können, sondern ist besonders stolz darauf, dass auch das 400-Watt-Liberty-Modell ohne weiteres AMDs Tests für das begehrte "DXX-ready"-Logo bestanden hat. Andere Unternehmen, so betonte Firmenchef Steven Su, würden das nur mit 500- oder gar 550-Watt-Modellen schaffen.


Auf dem Stand zeigte Enermax ein System mit 18 Festplatten, zwei Dual-Core-Prozessoren und zwei Grafikchips, das stabil mit einem 700-Watt-Netzteil lief, zu sehen in der Fotogalerie.

Für eine weitere Überraschung sorgten die Odin-Netzteile von Gigabyte: Dass ausgerechnet ein Newcomer in Sachen Netzteile seine Modelle mit einer via USB an den PC angekoppelten Controller-Platine ausstattet, die es dem Anwender erlaubt, in Betrieb Daten wie etwa den aktuellen Wirkungsgrad, die Auslastung einzelner Spannungspfade, die Temperatur und vieles mehr auszulesen, dürfte manch Etabliertem sicher unangenehm aufstoßen. Angesichts des frischen Winds, den Gigabyte so in die Branche bringt, verzeiht man dem Unternehmen gern auch den (optischen) Ausrutscher bei der zugehörigen – ebenfalls per USB angebundenen – Ausgabeeinheit. Das tachoähnliche Ding ist alles andere als übersichtlich und sorgt mit seinem nervösen Zeiger eher für Unruhe als für eine sinnvolle Information des Users.

Quelle: Heise.de


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Xbox 360 zu teuer



Weil die monatlichen Verkäufe der Xbox 360 weit hinter denen von Nintendos Wii zurückbleiben, denkt man bei Microsoft über dramatische Preissenkungen für die High-Tech-Konsole nach. In einem Interview mit Bloomberg News erklärte der in Redmond für die Xbox 360 zuständige Produktmanager David Hufford, der optimale Preispunkt für eine Konsole läge bei 199,- Dollar. Von diesem Verkaufspreis ist die Xbox 360 allerdings meilenweit entfernt.

Analysten glauben, dass Microsoft bereits jetzt auf jede verkaufte Konsole draufzahlt. Erst mit dem Verkauf von Spielen würde der Software-Riese Gewinne erzielen. Deshalb sei es wichtig, möglichst viele Konsolen im Markt zu haben, um möglichst viele Spiele an den Mann - und an die Frau - bringen zu können. Genau hier liegt für Hufford der Vorteil der Wii: Diese spreche auch Frauen und Kinder an. Dies wolle man bei der Xbox 360 mit familienfreundlicheren Spielen erreichen. Man müsse die Konsole für ein breiteres Publikum attraktiver machen, andernfalls würde Microsoft mit der aktuellen Xbox 360 genau dort landen, wo die Xbox 1 stand. Diese wurde in erster Linie von jungen Männern zwischen 15 und 29 Jahren genutzt. Dank des wesentlich größeren Zielpublikums konnte Sony mit der Playstation 2 im gleichen Zeitraum deutlich mehr Geräte absetzen.

Vor allem der Erfolg von Nintendos Wii scheint Microsoft jetzt zu denken zu geben. Marktforscher von IDC prognostizieren, dass Nintendo in diesem Jahr gut 16 Millionen Wii-Konsolen verkaufen wird und damit 60 Prozent mehr, als die jeweils prognostizierten 10 Millionen PS3 und Xbox 360.

Quelle: Heise.de


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Samstag, 9. Juni 2007

Pac-Man geht neue Wege



Als Pac-Man 1981 nach dem Start in Japan seinen weltweiten Siegeszug antrat, sah das in der Vorstellung der Microsoft-PR so aus: Während Teenies mit auftoupierten Haaren, hochtaillierten Jeans (Fiorucci?) und aufgestellten Kragen am Kino auf die nächste Vorstellung von "Jäger des verlorenen Schatzes" warten, schmeißen sie noch gerade eine Mark in das neue Videospiel von Namco. Dazu schnarrt "Bette Davis Eyes" aus den Boxen.

Offenbar kann man sich bei Microsoft daran noch so gut erinnern, dass man Pac-Man auf der Xbox 360 jetzt erstmals durch neue Labyrinthe schickt. Die Pac-Man Championship Edition bringt das Original-Spiel mit neuen Labyrinthen, frischen Sounds und erweiterten Spielmodi auf Trab. Das Spiel wurde zusammen mit Namco entwickelt und hat den Segen des Pac-Man-Erfinders Toru Iwatani. Erhältlich ist der neue Pac-Man bei Xbox Life Arcade für 800 Punkte (entspricht ca. 10 Euro).

Pac-Man hat sich seit über einem Vierteljahrhundert als Ikone der Popkultur gehalten und erfreut sich immer noch großer Beliebtheit – was seinen Vater, der derzeit an der Tokyo Polytechnic Universität lehrt, sehr rührt. Kim Carnes, toupierte Haare und Fiorucci sind dagegen nicht mehr so in. Nur der hochgeschlagene Kragen wird leider immer noch gesichtet.

Quelle: Heise.de


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Altersbeschränkungen bei Online-Spielen verfehlen Wirkung



Altersbeschränkungen für Online-Computerspiele haben nach einer Studie des Fachbereichs Gesellschaftswissenschaften der Frankfurter Universität keine Wirkung.

"Der Zugang zu den Spielen ist völlig unproblematisch und leichter, als eine Flasche Wodka an der Tankstelle zu kaufen", sagte der Soziologe Klaus Allerbeck bei der Vorstellung der Studie.

"Alles wird auf Schulhöfen irgendwie getauscht."

In der Befragung von rund 600 Online-Spielern nannten 40 Prozent der 13- bis 15-Jährigen ein Lieblingsspiel, das für ihr Alter noch gar nicht freigegeben ist. "Die Altersgrenzen schaffen gerade die Anreize", stellte Allerbeck fest. Die Untersuchung sei repräsentativ für die Spieler interaktiver Online-Videospiele.


Damit die Eltern den Umgang ihres Nachwuchses, "in der Regel die Computer-Experten der Familie", mit den Spielen überhaupt kontrollieren könnten, müssten technische Verfahren eingeführt werden. Alles andere sei wirkungslos, sagte der Professor. Als Beispiele nannte Allerbeck Zugangschips wie die Geldkarten bei Zigarettenautomaten und "herausnehmbare Hardware-Teile, mit denen die Eltern die Computer ausschalten" könnten, "ohne die Hauptsicherung zu betätigen". Denkbar seien auch Server mit "festen Bettzeiten" für Jugendliche.

(Anmerkung unsererseits: Schlechter Witz herausnehmbare Hardware-Teile, Hauptsicherung & Bettzeiten auf Servern! Soll, dann um 17:55 Uhr "Der Sandmann" auf allen Servern joinen und die Jugendlichen ins Bett schicken / kicken? Ja, sicher doch und an Weihnachten birngt das Christkind die Geschenke! Sorry, aber unserer Meinung nach, sind alleine die Eltern dafür verantwortlich, dass ihre Kinder keinen für ihr Alter noch nicht freigegeben Spiele daddeln sowie rechtzeitig ins Bett gehen und nicht bis 02:00 Uhr in der Nacht zocken!!)

Es sei allerdings "nicht zweckmäßig, nur die Verbotsecke aufzumachen, man muss auch die neuen Möglichkeiten sehen", forderte der Soziologe. Als Beispiele nannte er das Training kognitiver Fähigkeiten, der Augen-Hand-Koordination und der Feinmotorik.


60 Prozent der befragten Jugendlichen unter 16 Jahren spielen der Studie zufolge mehr als vier Stunden am Tag am Computer. "In dieser Altersgruppe wird so viel gespielt wie in sonst keiner", sagte Mitautor, Maurice Farrouh. Etwa jeder dritte der Befragten spielte mehr als drei Stunden pro Tag, knapp vier Prozent mehr als 70 Stunden pro Woche. Viele der über 30-Jährigen saßen bereits fast so lange wie die Schüler am PC: Ein Drittel spielte mehr als vier Stunden am Tag, obwohl das Gros von ihnen berufstätig ist. Nur sechs Prozent waren Frauen.

Das eigene Image wird von den Spielern laut Studie als schlecht eingeschätzt. 90 Prozent glauben, sie würden von Nicht-Spielern als spielesüchtige, kindische Außenseiter oder potenzielle Amokläufer angesehen. Sie haben das Gefühl, sich für ihr Hobby rechtfertigen zu müssen. Dabei schreibt die Mehrzahl der Spieler ihrer Beschäftigung selbst positive Effekte zu wie beispielsweise das Training von Reflexen oder taktischem Denken.

"Mit dem Rücken zur Welt oder virtuelle Welten der Zukunft? Onlinespieler und ihr Hobby" lautet der Titel der Studie. Befragt wurden Spieler von Ego-Shootern und von Rollenspielen. Etwa 600 Jugendliche und Erwachsene hatten die in Foren platzierten Fragen aus eigener Initiative vollständig beantwortet.

Siehe dazu auch den Online-Artikel in c't-Hintergrund zur bisherigen Berichterstattung über die Diskussion um Gewaltspiele, Verbotsforderungen und Beschränkungen für Jugendliche bei Spielen:


Quelle: Heise.de

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Sonntag, 3. Juni 2007

VDSL-Regulierung



Bundesnetzagentur entscheidet Ende Juni über VDSL-Regulierung

Die Bundesnetzagentur will die Deutsche Telekom verpflichten, ihren Wettbewerbern auch Zugang zu den Kabelkanälen zwischen den Kabelverzweigern (KVz) und den Hauptverteilern (HVT) zu gewähren. Den bereits im April vorgestellten Entwurf der neuen Regulierungsverfügung für die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) hat die Netzagentur nun der EU-Kommission und den anderen Regulierungsbehörden Europas zur Stellungnahme vorgelegt. Die können nunmehr innerhalb eines Monates zu den vorgelegten Entwürfen Stellung nehmen. Unter Berücksichtigung der Stellungnahmen wird die Bundesnetzagentur Ende Juni dieses Jahres endgültig entscheiden.

Mit dem Vorstoß will die Bundesnetzagentur die in der Marktanalyse festgestellte "beträchtlichen Marktmacht" der Telekom bei Teilnehmeranschlussleitungen eindämmen. Die bisherigen Zugangsverpflichtungen sollen beibehalten werden. Mit der Öffnung der Kabelschächte soll der Wettbewerb nun in die Lage versetzt werden, eine eigene VDSL-Infrastruktur aufzubauen, ohne selbst Glasfaserleitungen vergraben zu müssen.
Durch bestehende Kabelschächte können zusätzliche Glasfasern leichter und kostengünstiger eingezogen werden.
Sollte der Zugang zu einem Kabelschacht nicht möglich sein, soll die Telekom dem Wettbewerber eine unbeschaltete Glasfaser zur Verfügung stellen.

"Damit werden für Wettbewerber die gleichen Ausgangsvoraussetzungen geschaffen wie für die Telekom, die im Rahmen ihres VDSL-Ausbaus glasfaserbasierte Infrastrukturen aufgebaut hat oder plant", erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, anlässlich der Vorlage der Entscheidungsentwürfe. Er bezeichnete die geplante Verpflichtung der Telekom als "verhältnismäßig, sachgerecht und erforderlich". Schließlich seien die Kabelschächte schon vor dem VDSL-Ausbau weitgehend vorhanden gewesen und hätten "nicht komplett neu verlegt" werden müssen. Kurth appellierte an die Parteien, jetzt schnell für einvernehmliche technische Detaillösungen zu sorgen.

Mit der Öffnung der Kabelschächte kommt der Regulierer den Forderungen entgegen, die von Seiten der Telekom-Konkurrenten schon lange erhoben werden. Allerdings geht die Zugangsverfügung den alternativen Netzbetreibern noch nicht weit genug. Der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) begrüßte die geplante Regulierungsverfügung grundsätzlich. "Dass der Wettbewerb ausdrücklich auch Zugang zum schnellen VDSL-Netz erhalten soll, ist lobenswert", sagte Breko-Geschäftsführer Rainer Lüddemann, "leider ist aber immer noch nicht klargestellt, wie das konkret aussehen soll."

So sei lediglich die Nutzung von Leerrohren für einen Zugang zum Kabelverzweiger am Straßenrand in dem Entwurf vorgesehen. Es sei aber immer noch nicht geklärt, ob die von den Wettbewerbern geforderte Zusammenschaltung im Kabelverzweiger selbst stattfinden könne oder ob dafür ein eigener KVz installiert werden müsse.
"Der Zugang zum Kabelverzweiger ist unabdingbar, um schnelles Internet in die Haushalte zu bringen. Um dieses Ziel großflächig zu erreichen, ist es aber genauso wichtig, die Hauptverteiler in den VDSL-Zugang einzubeziehen", kritisiert Lüddemann.


Quelle: Heise.de


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Die Breitband-Preisspirale dreht sich ...



Der "Rosa Riese" brachte den Stein ins Rollen: Mitte Mai kündigte die T-Com Preissenkungen bei ihren DSL-Tarifen zum 4. Juni an. Zwar gehört der Marktführer nicht zu den preiswertesten Anbietern des schnellen Internets, so dass noch etwas Luft nach unten ist. Dennoch ist nun auch bei anderen Providern mit günstiger werdenden Tarifen zu rechnen – was allerdings kein Grund ist, die Entscheidung für einen Anbieter nur nach dem Preis zu fällen.

Teilweise um bis zu 15 Prozent geht die T-Com bei den Preisen runter. Das Paket "Call & Surf Comfort Plus" etwa kostet 49,95 Euro und enthält einen DSL-Zugang mit einer Übertragungsrate von bis zu 16 Megabit pro Sekunde (MBit/s) sowie Flatrates für deutschlandweite Gespräche im T-Com-Netz, für unbegrenztes Internetsurfen sowie für die Nutzung von T-Com-HotSpots. "Die Preissenkungen der T-Com lösen eine neue Runde im Preiskampf der DSL-Anbieter aus", sagt Harald Boveland, Telekommunikationsexperte bei der Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting in Hamburg.

In diese Runde ist ein paar Tage nach der Herausforderung durch die T-Com auch der in Hamburg ansässige DSL-Anbieter Hansenet eingestiegen. Das "Alice" genannte Produkt ist dem Unternehmen zufolge mittlerweile in allen Haushalten verfügbar, die grundsätzlich DSL-tauglich sind. Die Preissenkung von bis zu 25 Prozent für Neukunden gilt vorerst nur für im Juni getätigte Vertragsabschlüsse. Hansenets Gegenstück zum T-Com-Tarif "Call & Surf Comfort Plus" heißt "Alice Deluxe". Es bietet die gleiche Bandbreite, Gratisgespräche ins deutsche Festnetz und eine Internet-Flatrate. Preislich liegt die "Alice"-Offerte um fünf Euro unter der T-Com.

Der Vertrieb von Breitband-Angeboten ist laut Harald Boveland für viele Konkurrenten der T-Com die einzige Möglichkeit zu wachsen.
"Die müssen sich im Markt positionieren. Da geht es jetzt vor allem darum, Marktanteile zu sichern."
So sollen günstige Preise weiter Kunden von der T-Com weglocken. Aber auch mit Zusatzangeboten wird versucht, Kunden von der einen auf die andere Seite zu ziehen. Neben Arcor und Hansenet etwa bietet auch 1&1 eine Handy-Karte zum DSL-Vertrag an, zuletzt ist Börsenneuling Versatel auf den Mobilfunkzug aufgesprungen. Doch auch die DSL-Konkurrenz auf dem Fernsehkabel ist angesichts der Preisbewegungen nicht untätig. Kabel Deutschland ordnet zum 4. Juni sein Angebot neu und schnürt neue Pakete. Die überwiegend in Hessen und Nordrhein-Westfalen aktive Unitymedia hatte zuvor für Anfang Juni ein Paket mit Internet- und Telefonflatrate sowie Digitalfernsehen für 30 Euro angekündigt.

Von solchen umfangreichen – und bisweilen unübersichtlichen – Offerten sollten sich Verbraucher aber genauso wenig beeindrucken lassen wie durch Preissenkungen, warnt André Malitzki von der Verbraucherzentrale Hamburg:
"Grundsätzlich sollte der Kunde zum Angebot kommen und nicht umgekehrt."
Damit meint Malitzki, dass vor der Entscheidung für ein bestimmtes DSL-Angebot die Selbstanalyse des Verbrauchers stehen sollte: "Wer bin ich, was brauche ich?" – nach diesem Motto heißt es, zunächst die eigenen Bedürfnisse zu überprüfen und dann ein passendes Angebot auszuwählen.

Das müsse man sehr genau machen und dazu auch mal seine alten Telefon- und Internetrechnungen studieren. Auf keinen Fall sollten sich Verbraucher von teilweise sehr aggressiv auftretenden Vertretern spontan zur Unterschrift drängen lassen, so der Verbraucherschützer. Vielleicht lohnt es sich auch noch, ein paar Wochen zu warten.
Denn Marktbeobachter Boveland ist sich sicher:
"Das Ende der Spirale ist noch nicht erreicht."
Andere Anbieter werden wohl noch nachziehen.

Quelle: Heise.de


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Samstag, 26. Mai 2007

Die Staudenzocker Soundmaschine

Na könnt Ihr es schon Hören???
Ganz genau!! Denn ab sofort gibt es bei uns aufm Blog auch
Musik!!!!

Dies soll Euch das durchstöbern auf unserem Blog noch etwas mehr Verschönern. Scrollt doch einfach mal ein wenig nach unten und schon seht Ihr die [SZ] Soundmaschine! Ihr könnt auch Eure Wünsche uns Schreiben welches Lied Ihr gerne hören wollt beim durchstöbern unserem Blogs. Schreibt dazu einfach ein Kommentar zu diesem Post.

Viel Spaß mit der [SZ] Soundmaschine

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Illegale Tauschbörse ausgehoben



Im Rahmen einer nahezu bundesweiten Durchsuchungsaktion konnten die Behörden in der vergangenen Woche Beweismaterial für eine illegale BitTorrent-Tauschbörse sicherstellen. Die Untersuchungen konzentrieren sich auf einen 38-jährigen Verdächtigen aus Oberboihingen (Kreis Esslingen, Baden-Württemberg), der in der Vergangenheit schon einmal in das Visier der Fahnder geraten war. Er steht nun unter dringendem Tatverdacht, urheberrechtlich geschützte Filme und Computerspiele über das Internet vertrieben zu haben.

Die Untersuchungen waren schon im März 2007 aufgenommen worden, nachdem die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberverletzungen (GVU) den Behörden Hinweise auf ein Computerspiel mitgeteilt hatte, das bereits vor der offiziellen Markteinführung im Internet angeboten worden war. Die Polizeidirektion Esslingen und die Stuttgarter Staatsanwaltschaft hatten daraufhin Ermittlungen aufgenommen, die schließlich zu dem Verdächtigen führten. Zeitgleich mit dessen Wohnung in Oberboihingen wurden am Dienstag den 22. Mai zehn weitere Objekte in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Sachsen-Anhalt und Thüringen durchsucht.

Nach den vorläufigen Erkenntnissen der Behörden soll eine Gruppe von Personen rund um den Verdächtigen über verschiedene angemietete Rechner mit den entsprechenden Speicher- und Upload-Kapazitäten ein BitTorrent-Netz betrieben haben, über das illegal urheberrechtlich geschützte Filme und Spiele verbreitet wurden, meldet die Lokalzeitung Der Teckbote in ihrer Online-Ausgabe. Die Ermittlungen der Behörden sowie die Auswertung des sichergestellten Materials sind noch nicht abgeschlossen. Den Tatverdächtigen droht jedoch zumindest eine Klage wegen Verletzung des Urheberrechtes – gegebenfalls kommen auch Schadenersatzforderungen der betroffenen Rechteinhaber hinzu.

Quelle: Heise.de


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Fingerabdrucksysteme für Notebooks sind unsicher!



Im Unterschied zur Eingabe komplizierter Passwörter ist der Notebookzugang durch biometrische Daten wie einen Fingerabdruck sehr bequem. c't zeigt jedoch in der aktuellen Ausgabe 12/07 (ab Dienstag im Handel), wie leicht sich Fingerabdrucksysteme überlisten lassen, wenn man an den richtigen Fingerabdruck kommt.

Eine so genannte Lebenderkennung soll sicherstellen, dass Fingerabdrucksensoren nur die Linienmuster von lebendiger Haut akzeptieren und keine künstlichen Materialien. Angreifer, die den biometrischen Schutz aushebeln wollen, müssen nur in den Besitz des gewünschten Fingerabdrucks kommen. Wenn sie diesen – etwa auf benutzten Alltagsgegenständen – aufspüren, können sie mit Hilfe von Sekundenkleber, Holzleim und weiteren Hausmitteln eine Fälschung herstellen, die in einer dünnen Schicht direkt auf der Haut eines lebendigen Fingers getragen wird. Eine weitere Beschichtung mit Gold oder Graphit gleicht die elektrischen Eigenschaften der Attrappe an die menschliche Haut an. Im c't-Test fiel jeder Sensor auf mindestens einen Täuschungsversuch herein.

Insgesamt sind die Hersteller mit der Lebenderkennung einen guten Schritt weiter, bieten ihren Kunden aber immer noch keine wirklich sicheren Systeme. Wer zu unsicheren Passwörtern aus Lexikonbegriffen oder gar "passwort1" neigt, schützt seine Daten mit einem Fingerabdrucksystem aber immer noch besser. Wählt man dann noch einen selten genutzten Finger, wie als Rechtshänder den Ringfinger der linken Hand, ist das Auffinden des richtigen Abdrucks für den Angreifer schon gar nicht mehr so leicht, schreibt c't weiter.

Quelle: Heise.de


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[SZ] Soundmaschine

Hallo, deine Musikwünsche für die [SZ]Soundmaschine schickst du bitte an [SZ]Exhuminator (exhuminator@staudenzocker.de.vu), unserem [SZ]DJ! Viel Spaß beim Wünschen!
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